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12. Musikpreis der LHS München am Montag an Jörg Widmann verliehen

Seit 1992 verleiht die LHS einen Musikpreis “für eine herausragende Gesamtzleistung, die der Stadt Geltung verleiht”, in der Regel alle 3 Jahre, was seit 1 1/2 Jahren “durch die schwierigen, turbulenten, undurchsichtigen Bedingungen” speziell in der Kunstwelt ebenso geworden ist. … Weiterlesen



12. Musikpreis der LHS München am Montag an Jörg Widmann verliehen

Seit 1992 verleiht die LHS einen Musikpreis “für eine herausragende Gesamtzleistung, die der Stadt Geltung verleiht”, in der Regel alle 3 Jahre,
was seit 1 1/2 Jahren “durch die schwierigen, turbulenten, undurchsichtigen Bedingungen” speziell in der Kunstwelt ebenso geworden ist.
Bürgermeisterin katrin Habenschaden und Kulturreferent Anton Biebl begrüßten in den Muffathalle die einladbare Zahl an Gästen
und besonders den Preisträger, der bei der telefonischen Mitteilung überrascht und hocherfreut reagiert hatte, “von seiner Heimatstadt diese
Auszeichnung zu bekommen”.
Denn er muss sich wohl wie der besagte “unerkannte Prophet in seiner Heimat fühlen” und viele Münchner werden sich gefragt haben “Wer bitte”?
Die Eingabe des Namens in eine Internet-Suchmaschine offenbart die w e l t w e i t e Bekanntheit, Wertschätzung
und die Reihe von vielfältigen Auszeichnungen des Jörg Widmann (ab 1998)
als Klarinettist, Komponist und Dirigent
und die Tätigkeiten (u.a. 2x bei den diesjährigen Salzburger Festspielen) mit den bekanntesten Dirigenten und Solisten als Partner bzw. selbst als Dirigent und Vermittler
nur seltenst und kaum prominentest in München (mit Ausnahme der Uraufführung einer Oper als Auftragskomposition der Staatsoper und “Messe” unter Thielemann).
So ist nicht verwunderlich, daß Kent Nagano aus den USA angereist war, um die Laudatio zu halten (leider in Englisch).

Lebenslauf: 1973 in München geboren, Besuch des Pestalozzigymnasiums, Studium an der hiesigen Musikhochschule und Juillard School New York,
aber bereits mit 11 Jahren in Komposition (weitergeführt bei Hiller, Henze, Goebbels und Rihm),
ab 2001 selbst Professor für Klarinette (ab 2009 zusätzlich Komposition) in Freiburg, seit 2017 an der Barenboim-Said-Akademie Berlin,
Chefdirigent des Irish Chamber Orchester, Artist in Residence beim WDR Sinfonieorchester, kürzlich auch an der Carnegie Hall -
auszugsweise aufgeführt, in München nur mit dem Kammerorchester.
Als Komponist liegt der Schwerpunkt in der Kammermusik (inkl. solistisch bei Uraufführungen berühmter Kompositionskollegen),
exklusiv verlegt bei Schott Music, aber dazu Werke für großes Orchester (uraufgeführt von Nott, Nagano,, Boulez, Thielemann).
2003/04 wurde die Oper “Das Gesicht im Spiegel” als bedeutendste Uraufführung (in “Opernwelt”) bezeichnet (Zusammenarbeit mit Anselm Kiefer),
2012 wurde hier am Nationaltheater die Oper “Babylon” (Libretto Peter Sloterdijk!), wenige Stunden nach dem Tod von Mentor Henze,
uraufgeführt (dirigiert von Kent Nagano, die 7 Bilder inszeniert von Padrissa), eine Neufassung 2019 in Berlin Unter den Linden
(unter Christopher Ward, inszeniert von Kriegenburg).
Nagano dirigierte 2017 in der Elbphilharmonie Hamburg das knapp 2-stündige Oratorium “Arche” – als “Überwältigung” bezeichnet.

Bei der Preisverleihung dirigierte der Preisträger seine “Freien Stücke” (Fassung für das Münchner Kammerorchester)
und am Schluss erklang der “Bayerisch-babylonische Marsch” (Neufassung – er selbst mit einer der 8 unterschiedlichen Klarinetten, mit Klavier).
Ich muss bekennen, daß ich bei dieser Erstbegegnung mit seinen Kompositionen stark gefordert bin:
Was es nicht alles om Kosmos gibt, an Klang hörbar, in Bewegung – punktuell und fließend in einer Abfolge, aber nicht unbedingt zu einer Melodie.
Was löst das im Hörer aus?

Ein international erfolgreicher Münchner, in “dessen Herzen die Münchner Fahne weht” (Frau Habenschaden) – wir werden uns mehr mit ihm
auseinandersetzen müssen (nicht nur in der Himmelfahrtskirche).

MünchenBlick/ Walter Schober

Hilfestellungen: CD “Weber” (2020; mit Klarinette und am Pult); Buch “Echo.Spiegel.Labyrinth. Der musikalische Körper im Werk
Jörg Widmanns; von Florian Henri Besthorn, 2018, 554 Seiten)
Felix Schmnidt, Gotteskinder und Störenfriede. 2020, 254 Seiten ausgewählte Interviews)

Über RedBuero Schober

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