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Nische und Lebensbaum als Motive der Textilkunst (Symposium In Würzburg)

Über Ort und Ursprung künstlerischen Tätigwerdens des Menschen von frühester Zeit an können Sie Grundsätzliches meinem Artikel über die Textilkunst entnehmen, wie sie zur Zeit in der Galerie Kelim in Würzburg (“Aus Zelt und Dorf”) präsentiert wird. Es ging immer … Weiterlesen

Wort zur Lage (Teil 3) – Entscheidendes

1. Da ein Virus nicht aus dem Inneren eines menschlichen Organismus kommt (keine Eigenverursachung,”selbst schuld” gleichsam), sondern von aussen durch Kontakte/in einem Kontaktumfeld übertragen wird, kann seiner Verbreitung dh den Infektionen nur durch eine Beschränkung von Kontakten begegnet werden. 2. … Weiterlesen

Wort zur Lage (Teil 2) – Exekutive, Lockdown, Beschränkungen

1. Aus dem geordneten Ganzen aus allen Grundrechten aller Glieder der Gesellschaft darf sich kein Aufheben und keine Gefährdung des Rechtes auf Leben und Gesundheit einzelner ergeben. 2. Aus dem inneren Zusammenhang heraus kann es kein gleichrangiges Nebeneinander und kein … Weiterlesen

Wort zur Lage (Teil 1) – inklusive zum Rechtswesen zugunsten der Gesellschaft

Es sollte allen deutlich sein, schon aus dem Blick auf unsere Nachbarländer, ja auf ganz Europa mit den unterschiedlichsten Regierungskonstellationen, daß die Corona-Pandemie eine ernstzunehmende Gefährdung ist, die alle zur Sorge und zur Verantwortung ruft (weder zu Angst und Hysterie … Weiterlesen

YAKARI – seit 22. Oktober im Kino

(Robert Tanania) Seit vielen Generationen begeistert der naturliebende Sioux-Junge Yakari mit seinen Abenteuern und Themen wie Freundschaft, Mut und einer magischen Verbindung mit der Natur weltweit unzählige Fans. Mit YAKARI – DER KINOFILM erscheint nun sein bislang größtes Abenteuer im … Weiterlesen

DER GEHEIME GARTEN – seit 15. Oktober im Kino

(Robert Tanania) DER GEHEIME GARTEN ist die neue verzaubernde Literaturverfilmung des gefeierten britischen Regisseurs Marc Munden und basiert auf dem gleichnamigen Klassiker der Weltliteratur von der Schöpferin von DER KLEINE LORD, Frances Hodgson Burnett. Der Film besticht durch seine farbenprächtigen … Weiterlesen

Sudetendeutsches Museum eröffnet

            München   Oktober  2020               Heuer am 12.Oktober wurde nach zwei Jahrzehnten  das Sudetendeutsche Museum in der Hochstrasse in München um 11 Uhr eröffnet Innerhalb der vielfältigen deutschen Museumslandschaft … Weiterlesen

GEWOFAG-Richtfest im Prinz-Eugen-Park

München, 8. Oktober 2020. Gemeinsam mit Münchens 3. Bürgermeisterin Verena Dietl feiert die GEWOFAG ein Richtfest für gleich mehrere Projekte im Prinz-Eugen-Park. Auf dem ehemaligen Kasernengelände in Bogenhausen errichtet die GEWOFAG insgesamt fast 700 bezahlbare Wohnungen und vielfältige soziale Einrichtungen. … Weiterlesen

Für Teppichfreunde: Absage “Carpet Diem” in München – dafür neue Ausstellung in Würzburg

Wegen fehlender Reise-Erlaubnis (koronabedingt) aus Großbritannien in die BRD und fehlender Ausstattung für eine Video-Verbindung musste der Termin leider abgesagt werden. Als Ersatz werde ich hier den Freunden antiker orientalische Textilkunst in den nächsten Tagen einen Bericht über das Symposion … Weiterlesen

JIM KNOPF UND DIE WILDE 13 – seit 01. Oktober im Kino

(Robert Tanania) JIM KNOPF UND DIE WILDE 13 ist die Realverfilmung von Michael Endes gleichnamigen Roman und eine der aufwendigsten und teuersten Kinoproduktionen der deutschen Filmgeschichte. Der Film ist zweieinhalb Jahre nach dem Kinostart von „JIM KNOPF UND LUKAS DER … Weiterlesen

Für Teppichfreunde: Carpet Diem am 11.10. im Museum der 5 Kontinente

Antike Teppiche aus den Oasen Ost-Turkestans Markus Voigt, London Im Westen der Taklamakan-Wüste, im Tarim Becken, waren in den Städten Kashgar, Yarkand und Khotan uigurische Teppichknüpfer*innen beheimatet, die außergewöhnliche Stücke herstellten. Deren wichtigste Gestaltungsmerkmale werden vorgestellt und verschiedene Theorien über … Weiterlesen

Ausstellungs-Kultur im Umfeld Münchens (2 Beispiele: Schafhof und Wolnzach)

Über das Europäische Künstlerhaus Oberbayern (Freising, Am Schafhof) habe ich schon mehrfach berichtet – am Freitag dieser kommenden Woche wird es eine neue Eröffnung geben, koronabedingt im Freien), die diversen Dachauer Aktivitäten hielt ich auch im Auge. Neu aufmerksam geworden … Weiterlesen

Polnische Geschichtsepisode – für uns bedeutsam

Der 17. September 1939 ist in der polnischen Geschichte ein besonderer Tag: Die Schlacht an der Weichsel – als “Wunder an der Weichsel” bezeichnet Zur Erinnerung lud Marcin Król, Konsul der Republik Polen in München, zu einer besonderen Ausstellung in … Weiterlesen

Spätsommer bringt Führungswechsel in der bayerischen und auch Münchner Polizei – und auch im Umfeld

Eine Pensionierung in den Chefetagen löst oft konsequenterweise eine Kettenreaktion aus, so auch hier:: Der Präsident des Bayerischen Landeskriminalamtes darf sich in den Ruhestand verabschieden – der Inspekteur der Bayerischen Polizei im Innenministerium folgt nach – ihm folgt wiederum der … Weiterlesen

HELLO AGAIN – EIN TAG FÜR IMMER: seit 17. September im Kino

(Robert Tanania) Die attraktive junge Frau Zazie (Alicia von Rittberg) lebt zusammen mit ihren zwei besten Freunden Anton (Edin Hasanovic) und Patrick (Samuel Schneider) in einer WG. Alle drei haben eines gemeinsam: Sie alle sind beziehungsunfähig. Weil die Nächte lang … Weiterlesen



Augustiner-Gruppe feiert den namensgebenden Heiligen

Auf Einladung des Augustinerkeller-Wirtes Christian Vogler findet alljährlich im Festsaal ein Gottedienst zum Namenstag des Heiligen, der der Brauerei den Namen gegeben hat, statt::

Sonntag 1. Septgember, 10 Uhr,
gestaltet vom Männerchor und der Harthauser Musi (Bad Aibling).

Ich wiederhole dazu Auszüge aus dem entsprechenden Artikel, den ich 1912 geschrieben habe:

Was haben ein römisch-nordafrikanischer Heiliger des 4./5. Jhd`s und das bekannte Münchner Bier miteinander zu tun, wrum lädt der Augustiner Keller namens der Firmengruppe zu einer hl. Messe in seinen Wappensaal ein ?
Gibt es zwischen Geschichte – Traditionserbe – Lebenskultur – Wirtschaft eine sinnstiftende und motivierende Verknüpfung?

1912 hat der damals zelebrierende Weihbischof dies aufgezeigt.

Aus dem Wissenschaftler und Lebemann Augustinus war ein Christ, Bischof von Hippo und Kirchenlehrer geworden – und Gründer eines Ordens. Dieser nun war in der Geschichte Münchens von grosser Bedeutung, hat vom Beginn des 14. bis zum Beginn des 19.Jhd`s das geistige, kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben mitgeprägt. In seiner Kirche ist heute das Jagdmuseum, in seinem Kloster residiert die Polizei, aus der Brauerei des Augustinerordens und deren Schänke wurde der “Augustiner in der Neuhauser Strasse”, und im ehemaligen “Bierlager” in der Arnulfstrasse wird per Gottesdienst gefeiert: die Wiederkehr des Todestages des Heiligen. So verstehen wir auch den Namen und dass der Heilige (und Weintrinker) Patron der Augustiner Brauerei und aller von ihr geführten Gaststätten ist.

Die Mönche waren nicht einseitig fromm und etwa weltfremd, sie haben eine ganzheitliche Lebenskultur gelebt, haben uns zB das Bier gebraut. Sind wir nach ihrem Weggang heute nicht einseitig säkularisiert, werden wir nicht von der öffentlichen Meinung einfach in den Bann gezogen? Augustinus betonte die Selbstbestimmung, war für weltanschauliche Entschiedenheit.
Ich kann die Worte des diesjährigen Predigers nicht voaussehen – zeitlos bedenkenswert ist, was der Prediger 2012 sagte anhand der Worte Jesu im Evangelium (“Meine Last ist leicht”): Er kam auf die “Menschlichkeit” zu sprechen und leitete auf eine “gepflegte Gastronomie im augustinischen Geist” über, in der der Service eine entscheidende Rolle spiele. (Es war nichts gekünstelt, wie es in meiner Verkürzung erscheint – ich kann hier im “münchenfenster” keine Predigt wiedergeben, nur skizzieren).

Ich folgere nur: Der Orden ist nicht mehr präsent – aber ein Teil seines Erbes. Ist das nicht sowohl für Kirchen als auch die Gesellschaft Anlass für ein Erinnern und zugleich ein Auftrag: auf eine ganzheitliche Lebenskultur zu hören und sie zu pflegen ?! Das Erbe der Augustiner ist grösser als allein ein Produkt, das wir lieben.

MünchenBlick/ Walter Schober

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