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Dominik Brunner wäre heute 60 Jahre alt geworden, wenn … Feier der Stiftung und der Johanniter

München war über den Mord am Bahnhof Solln erschüttert. Um den Geist des Einsatzes aus Zivilcourage für Mitmenschen in Gefahr am Leben zu erhalten in der Zeit des Wegsehens, eher des Gaffens und Fotografierens, um seinem Lebenseinsatz bleibenden Sinn und … Weiterlesen

Richtfest beim Institut für Chemische Epigenetik

      München Mai 2019   Die LMU erweitert ihren Campus Großhadern/Martinsried um ein zentrales Element. Der Neubau, in dem Forscher wichtige Mechanismen genetischer Steuerung untersuchen, nimmt Gestalt an.       Am nordwestlichen Eck des Campus Großhadern/Martinsried entsteht … Weiterlesen

NUR EINE FRAU – seit 09. Mai im Kino

(Robert Tanania) In dem Film NUR EINE FRAU lässt die Regisseurin Sherry Hormann (WÜSTENBLUME) das Ehrenmord-Opfer Aynur (Almila Bagriacik) selbst zu Wort kommen und die Geschichte ihres eigenen Lebens und ihres Todes erzählen. Es ist die Geschichte der Jungen Frau … Weiterlesen

Streitgespräch über Meinungsfreiheit und den Stadtratsbeschluss „Gegen jeden Antisemitismus…“

(Robert Tanania) Am Samstag, den 18. Mai 2019, um 19:00 Uhr, findet ein Streitgespräch über Meinungsfreiheit und den Stadtratsbeschluss „Gegen jeden Antisemitismus“ im Hansa-Haus in München Stadt. Für das Pro für diesen Stadtratsbeschlusses tritt Herr Dr. Oren Osterer, Autor der … Weiterlesen

Wahl der Bayerischen Bierkönigin im Löwenbräukeller am kommenden Donnersrtag

. 18 Uhr. Festabend zur Wahl der Bayerischen Bier-königin 2019/ 2020 . In diesem Jahr darf man ein kleines Jubiläum feiern – die Wahl zur 10. Bayerischen Bierkönigin! Es haben sich 57 junge Damen aus ganz Bayern um dieses Amt … Weiterlesen

#4 Tage High END in München

              München Mai 2019               Wie bekomme ich die „Faszination Musik“ ins heimische Wohnzimmer? Ideen und Anregungen bietet die heute am  9. bis 12. Mai die HIGH END, … Weiterlesen

#AIRBUS wird 50

            München Mai 2019           Der deutsche Wirtschaftsminister Karl Schiller und der französische Verkehrsminister Jean Chamant unterzeichneten am 29.Mai 1969 einen Vertrag über die gemeinsame Entwicklung eines Verkehrsflugzeugs. Das war der … Weiterlesen

Morgen Europatag – aktuelle Stellungsnahme

Der Europatag erinnert an die berühmte Rede des französischen Außenministers Robert Schuman vom 9. Mai 1950. In dieser stellte Schuman seine Idee einer neuen Art der politischen Zusammenarbeit in Europa vor. Sein Vorschlag war die Schaffung einer überstaatlichen europäischen Institution … Weiterlesen

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# HIGH END 2019

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Gastro Fühling in München

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Die Caritas (verband innerhalb der katholischen Kirche) erhebt die Stimme zum Wohnungsproblem

In den letzten Woche hat sich der Caritasverband mehrmals zu dem brennenden Problem, das nunmehr mindest als zweitaktuelles Problem der Gesellschaft für die Politik angesehen wird, zu Wort gemeldet.
Mit dem Text einer Pressekonferenz anfangs Juli starte ich hiemit eine Serie von Berichten zu dem Thema.

Caritas fordert Politik zu Wohnungsbauoffensive auf
Postkartenaktion gegen Wohnungsnot in der Münchner Fußgängerzone
Bundesweite Jahreskampagne „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“

München, 11. Juli 2018. Die Caritas schlägt Alarm, weil in München kaum noch Wohnraum für arme, kranke, ältere oder behinderte Menschen oder auch für Caritas-Personal zu finden ist. Deshalb fordert der Diözesan-Caritasverband (DiCV) eine
Wohnungsbauoffensive von Politikern in Bund, Land und Kommune.
Mit einer Postkartenaktion in der Münchner Fußgängerzone rief der Sozialverband am Mittwoch, 11. Juli, Bürgerinnen und Bürger auf, aktiv zu werden. „Wir wollen mit der Kampagne „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“ auf die Wohnungsnot aufmerksam machen“, betonte Diözesan-Caritasdirektor Georg Falterbaum. Politiker von Bund, Land und Kommune müssten schleunigst die Rahmenbedingungen verbessern und den Wohnungsbau offensiv fördern. „Steigende Mieten und Wohnungsknappheit treffen nicht nur Menschen mit geringem Einkommen. Auch Pflegepersonal, Polizisten oder Erzieherinnen spüren, dass bezahlbarer Wohnraum mittlerweile Mangelware ist“, monierte Falterbaum.

Die Forderungen richten sich an Bundesbauminister Horst Seehofer, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter: Seehofer soll den sozialen Wohnungsbau fördern, damit Wohnen auch in Ballungsgebieten wie München bezahlbar bleibe. Söder und die Bayerische Staatsregierung werden aufgefordert, Genossenschaften und staatliche Wohnungsbaugesellschaften zu fördern. Von OB Reiter wird verlangt, die Bindefrist für Sozialwohnungen auf 50 Jahre anzuheben.

Positives vermeldete das Erzbischöfliche Ordinariat. „Auch die Kirche hat erkannt, dass sie mehr günstigen Wohnraum zur Verfügung stellen muss“, bekannte der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Peter Beer. Dazu gebe es zwei brandaktuelle Beschlüsse: Kircheneigene Immobilien sollen künftig sozial gerechter vermietet werden. „Wir planen künftig 30 Prozent der Wohnungen für Mitarbeiter zu günstigen Mietpreisen zu vermieten, weitere 30 Prozent an Menschen in sozialer Not,“ erklärt Beer. Die restlichen 40 Prozent so, dass Rendite erzielt werde. Der zweite Beschluss sehe vor, das Eigenkapital des Katholischen Siedlungswerks um 20 Millionen zu erhöhen. „Damit wird der Spielraum für Innovationen erhöht“, so der Generalvikar. Außerdem sollten die Mieten im Sinne einer Mietpreisbremse innerhalb von zehn Jahren maximal zehn Prozent ansteigen. Das Siedlungswerk hat in der Erzdiözese fast 3.000 Wohnungen im Portfolio.

Die Mitarbeitenden in den Caritas-Beratungsstellen kennen die Not der Hilfesuchenden. „Alle Generationen geraten in Bedrängnis“, weiß Willibald Strobel-Wintergerst, Leiter der Caritas München Mitte. Ältere Menschen würden bei Wohnungsbesichtigungen oft gar nicht eingeladen, Familien lebten auf zu engem Raum. Unter den Beispielen gebe es besonders dramatische Geschichten wie die eines Familienvaters, der sich das Leben nahm, weil er für sich und seine Familie jahrelang keine Bleibe gefunden hatte. Caritas-Geschäftsführer Norbert J. Huber bekräftigte die Forderung an Oberbürgermeister Reiter. Durch die kurze Bindefrist verliere der Markt jedes Jahr viele günstige Sozialwohnungen. Das sei besonders in der Landeshauptstadt mit einem extrem angespannten Mietmarkt nicht hinnehmbar.

„Man muss unbedingt etwas gegen Leerstände unternehmen“, forderte Bezirksausschussvorsitzende Sibylle Stöhr. Im Münchner Westend stünden beispielsweise das sogenannte Dönerhaus oder das Schnitzelhaus wegen Streitigkeiten der Eigentümergemeinschaft seit Jahren leer. „Ich finde es gut, dass sich die Caritas als Wohlfahrtsverband des Themas Wohnungsnot annimmt“, sagte Stöhr. Kaum einer beschwere sich bei ihr als Ansprechpartnerin im Stadtviertel Schwanthalerhöhe über Ausländer oder Migranten, viel wichtiger sei den Menschen das Thema Wohnen.

Mit der „Roadshow“ zur Caritas-Kampagne 2018 „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“ macht die Caritas bei verschiedenen Aktionen in der gesamten Erzdiözese auf die zunehmende Problematik des Wohnraummangels aufmerksam. Bürgerinnen und Bürger können ein Badewannenfoto mit dem Slogan „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“ in den sozialen Medien posten.

In den kommenden Wochen werden Caritas-Einrichtungen in München und ganz Oberbayern auf öffentlichen Plätzen und Veranstaltungen mit einem aufgebauten Wohnzimmer oder einem Badezimmer mit Badewanne gegen die Wohnungsnot demonstrieren. Begleitet werden die Aktionen von Caritas-Mitarbeitenden, die das brisante sozialpolitische Thema mit Bürger(inne)n diskutieren. Zu vielen Terminen sind auch Kommunalpolitiker, Kooperations- und Netzwerkpartner eingeladen. Die Caritas-Roadshow gastiert außerdem vom 24. bis zum 26. Juli in Bad Tölz, Geretsried und Wolfratshausen vor dem Landratsamt und vor dem Rathaus. Das ganze Jahr 2018 über folgen weitere Termine.

MünchenBlick/ Walter Schober

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