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Öffentlicher Brief an Kardinal Marx – betreffend Mieter des Kath. Siedlungswerkes

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Öffentlicher Brief an die Rechtsdirektion der Kath. Kirche München

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Weihenstephan: Richtfest in notgedrungen besonderer Form

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Sportlerehrung bei der Bayerischen Polizei

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Haben Freunde antiker Textilkunst auch jetzt Möglichkeiten? Beispiele im süddeutschen Raum

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Für Freunde textiler Kunst: Termine

Freunde und Sammler antiker textiler Kunst (Embroideries,Flachgewebe, Kelims, Stickereien, Teppiche) haben in der nächsten Zeit prominente Termine zum Schauen, zur Wissenserweiterung und Treffen mit Gleichgesinnten
in München (Museum Fünf Kontinente), Traunstein (Kulturforum Klosterkirche) und Schwaz/Tirol (Museum der Völker):

1. Internationale Konferenz zur Textilkunst als Tour – Carpets and Collections of the Alpine Area
Szenografie von Studierenden des Instituts für Gestaltung, Innsbruck

Die ICOC – International Conference on Oriental Carpets – wird vom 8. bis 14. September 2019 eine Tour von München über Innsbruck nach Bozen und Brixen machen, bei der internationale Experten den Austausch zu Themen rund um die Sammlung wertvoller Textilien pflegen – zusammen ca. 100 Teilnehmer*innen aus Amerika, Australien und Europa.
Dem Museum der Völker in Schwaz/Tirol ist es wieder gelungen, eine Ausstellung des TKF mit einzigartigen Sammlerstücken ins Haus zu holen, kuratiert von Helmut Eberhart, Professor am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Universität Graz, zugleich Präsident der TKF – Gesellschaft zur Förderung der Textil-Kunst-Forschung, integriert in die Tour (ebenso die Ausstelluhng in Traunstein) – siehe Pkt 2 + 3.

In München werden sich die Teilnehmer an einem Teil der im Depot gelagerten chinesischen Kunstwerke der Preetorius-Stiftung erfreuen (mit der Leitung des Hauses und Michael Buddeberg als Referenten) – noch nie ausgestellt und (mit einer Ausnahme) noch niemals publiziert.

Das Museum gibt Ihnen gerne die Gelegenheit, an der Auftaktveranstaltung zur „Alpine-Tour“ teilzunehmen, auch um Kontakte mit den Teilnehmern (aus USA, Australien, Neuseeland, Großbritannien, Belgien, Luxemburg, Italien, Österreich, Schweiz und Deutschland) zu knüpfen und zu pflegen.

Zur Logistik: Bitte an der Kasse eine Eintrittskarte für die Dauerausstellung (Sonntag: 1 Euro) lösen und dann am „Registration Desk“ im ersten Obergeschoss (am Eingang zum Vortragssaal) melden, um die Zugangsberechtigung für den Vortragssaal und die anschließende Präsentation der Teppiche in einem separaten Raum zu erhalten.

2. Alle Interessenten können sich in Traunstein vom 15. September bis 6. Oktober
(Eröffnung 14. September, 19 Uhr)
an der Sammlung von Roland und Silke Weise (da in der Nähe wohnend) erfreuen:

:

Weise Collection – Botschafter aus dem Orient. 2000 Jahre Textilkunst

Melas-Gebetsteppich
(Anatolien um 1800)

Die Weise`s haben – so der Text des Veranstalters ARTS TRAUNSTEIN – in fast 40 Jahren Knüpfteppiche aus höfischen und städtischen Manufakturen, nomadische Flachgewebe und Taschen (ein Teil davon wurde vor einigen Jahren schon am gleichen Ort gezeigt, zusammen mit Sammlerschätzen zweier Münchner), Seidenstoffe, -samte und -stickereien aus nahezu allen kunsthistorischen Herkunftsländern des Nahen und Fernen Ostens – aus den klassischen Provenienzen Persien, Türkei und Kaukasus, den Ländern der alten Seidenstrasse, Turkmenistan, Usbekisten, China und Indien und schließlich Marokko und Ägypten.
Die Zeitspanne der 120 bis 140 gezeigten Objekte umfasst fast 2000 Jahre (vom 1. Jhd v.Chr. bis Beginn des 20. Jhds).

antiker Salor

Ludwigstrasse 10, Mi – Fr 13 bis 18 Uhr, Sa u. So 11 bis 17 Uhr (Führungen auf Anmeldung möglich); freier Eintritt, Katalog zum Kauf.

3. Zehn Mitglieder der TKF präsentieren in Schwaz/Tirol
im dortigen Museum der Völker (St. Martin 16)
ab dem 7. September (Eröffnungsmatinee 10 Uhr) bis Ende Februar 2020:

Richtig guter Stoff – Gewebte und gestickte Geschichten/ Woven and Embroydered

RichtigGuterStoff (anklicken)

Die ca 140 Objekte – zu den Textilien ein Webgerät für Doppelikats aus Tenganan/Bali, eine Derwischaxt, einige türkische Werbeaufkleber und andere Kleinigkeiten – kommen von Marokko/Tunesien/Ägypten bis Indien (2 Doppelikats)z.B. nach folgendem Wegekonzeot:
1. Etage links:
- spätantikes Ägypten (4.-7- Jh) 4 Stück
- die überzeugende Schönheit der Produkte der griechischen Inseln und Festland NW aus dem 18. Jh (selbständige Aufarbeitung osmanischer und italienischer Einflüsse) 23 Stk
- dasselbe bei den tunesischen und marokkanischen Belegen dieser frühen Zeit (18. bis 19.Jh, heute kaum mehr zu erwerben)
- unbekannte Welt albanischer Besonderheiten des 19. Jh: Frauenkleidung Tschürbe (so gesprochen)
auf der rechten Seitze die türkischen (osmanischen) Schönheiten des 18.Jh

Aufgang dur 2. Etage: 13 überwältigende persische Exklusivitäten des 17. und 18. Jh:
hochwertige Seiden aus dem 17. u. 18.Jhd sowie ein extrem fein gewebtes Wiegenband und eine vollständige (fast 3 m) Brokatbahn aus dem späten 18. Jhd

2. Etage: besondere Exemplare aus dem asiatischen Bereich: Indien – Indonesien (der erwähnte Webstuhl mit 2 Belegen im größeren Format), Kaschmir-Schals …
und aus Zentralasien eine Reihe wunderbarer Ikats, 2 Susanis (1 der sehr wenig erhaltenen Large Medaillon Suzani), in einem hervorgehobenem Bereich je 2 Belege usbekischer Herren-(einer aus Seidensamt, einer gesteppt) und Frauen-Ikatmäntel aus dem 19. Jh (da ja in Verwendung gestanden, sind solche Exemplare sehr schwer zu erhalten)

Von der kreativen Vorstellung eines Musters zur komplizierten Färbung von Ikat-Geweben über Kaschmirmode zwischen Indien und Frankreich bis zur Antwort auf “Wie trägt man eine albanische Xhybe?” reicht der spezielle Blick.
Ausschnitte aus Filmen des Museumsgründers Prof. Chesizur einschlägigen Produktion in Afrika seien da als besonderer Beitrag des Hauses erwähnt.
Im Museum entsteht so ein Kaleidoskop von Mikrogeschichten zur Textilkunst vom 6. – 19. Jh. Noch nie gezeigte Sammlerstücke geben Einblick in die Kulturgeschichte eines speziellen menschlichen Handwerks.

Do – So 10 bis 17 Uhr (letzter Einlass 16 Uhr 15)

im Internet:www.museumdervoelker.com oder auch:Richtig guter Stoff (mit vielen Blicken in die Ausstellung)
info@museumdervoelker.com
und www.tkf-textilkunst.at (über die sehr rührige, 1982 gegründete Gesellschaft, als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Wien, z.Zt. von Graz aus geleitet.
Jeder deutsche Sammler schätzt deren ausgezeichnete Publikationen, so manche fahren zu deren Ausstellungen und Vortragsveranstaltungen)

4. Die nächste Carpet Diem- Veranstaltung im Münchner Museum Fünf Kontinente (vormals Völkerkunde-Museum) findet am Sonntag, 6. Oktober, 16 Uhr statt:

Die großen Flachgewebe der Belutschen und ihrer Nachbarn.
Der Referent Jörg Affentranger (Muttenz, Schweiz) ist einst nach einem Arbeitsaufenthalt als Bauingenieur in Nahost ausgiebig durch die Länder gereist und hat dabei “Feuer gefangen”,
sich in Folge spezialisiert auf obiges Gebiet.

Weithin unbekannte Textilien aus den Grenzgebieten des Iran, Afghanistans und Pakistans sind Thema des Vortrags. Mit der Hilfe seiner persischen Freunde aus dem Basar von Mashhad und bei eigenen Feldforschungen ist Jörg Affentranger der Eigenart und geografischen wie ethnografischen Herkunft von Flachgeweben nachgegangen. Flachgewebte Bodenteppiche waren bis etwa 1955 die zwingende Voraussetzung für die Hochzeit einer jungen Frau. Es musste ein Prunkstück sein, denn die große Zahl der neugierigen Gäste wollte die Qualität dieser Werke begutachten.
Diese Kultur ist untergegangen, die Frauen müssen mit Knüpfteppichen das Familieneinkommen aufbessern. Denn Flachgewebe waren vom Handel nicht gefragt und praktisch unverkäuflich.
Zur Sprache kommen Exemplare der Timuri, Sangtshuli, Djan Beghi, Kara-i, Bahluli, Arab, Kordi, Barahui, Saranni, Dahmardeh und Kalandarsey.

5. Vom 12. bis zum 20. Oktober gibt es in München wieder die Kunstmesse

Kunst & Antiquitäten 99,

diesmal im Westflügel Haus der Kunst, Prinzregentenstrasse 1 – täglich von 11 bis 19 Uhr (Do bis 22 Uhr). Der Eintritt beträgt 14 Euro (ermäßigt 9.- Euro)
Die textile Kunst des Orients ist auf 2 Ständen (Maximilian Lerch jun ist zugleich der Veranstalter der Messe) vertreten,
China und insbesondere Tibet durch die Galerie Hardt.

Anmerkung: Auf den Highligts in der Residenz ist die Textilkunst nicht vertreten.

MünchenBlick/ Walter Schober

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