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YAKARI – seit 22. Oktober im Kino

(Robert Tanania) Seit vielen Generationen begeistert der naturliebende Sioux-Junge Yakari mit seinen Abenteuern und Themen wie Freundschaft, Mut und einer magischen Verbindung mit der Natur weltweit unzählige Fans. Mit YAKARI – DER KINOFILM erscheint nun sein bislang größtes Abenteuer im … Weiterlesen

DER GEHEIME GARTEN – seit 15. Oktober im Kino

(Robert Tanania) DER GEHEIME GARTEN ist die neue verzaubernde Literaturverfilmung des gefeierten britischen Regisseurs Marc Munden und basiert auf dem gleichnamigen Klassiker der Weltliteratur von der Schöpferin von DER KLEINE LORD, Frances Hodgson Burnett. Der Film besticht durch seine farbenprächtigen … Weiterlesen

Sudetendeutsches Museum eröffnet

            München   Oktober  2020               Heuer am 12.Oktober wurde nach zwei Jahrzehnten  das Sudetendeutsche Museum in der Hochstrasse in München um 11 Uhr eröffnet Innerhalb der vielfältigen deutschen Museumslandschaft … Weiterlesen

GEWOFAG-Richtfest im Prinz-Eugen-Park

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Für Teppichfreunde: Absage “Carpet Diem” in München – dafür neue Ausstellung in Würzburg

Wegen fehlender Reise-Erlaubnis (koronabedingt) aus Großbritannien in die BRD und fehlender Ausstattung für eine Video-Verbindung musste der Termin leider abgesagt werden. Als Ersatz werde ich hier den Freunden antiker orientalische Textilkunst in den nächsten Tagen einen Bericht über das Symposion … Weiterlesen

JIM KNOPF UND DIE WILDE 13 – seit 01. Oktober im Kino

(Robert Tanania) JIM KNOPF UND DIE WILDE 13 ist die Realverfilmung von Michael Endes gleichnamigen Roman und eine der aufwendigsten und teuersten Kinoproduktionen der deutschen Filmgeschichte. Der Film ist zweieinhalb Jahre nach dem Kinostart von „JIM KNOPF UND LUKAS DER … Weiterlesen

Für Teppichfreunde: Carpet Diem am 11.10. im Museum der 5 Kontinente

Antike Teppiche aus den Oasen Ost-Turkestans Markus Voigt, London Im Westen der Taklamakan-Wüste, im Tarim Becken, waren in den Städten Kashgar, Yarkand und Khotan uigurische Teppichknüpfer*innen beheimatet, die außergewöhnliche Stücke herstellten. Deren wichtigste Gestaltungsmerkmale werden vorgestellt und verschiedene Theorien über … Weiterlesen

Ausstellungs-Kultur im Umfeld Münchens (2 Beispiele: Schafhof und Wolnzach)

Über das Europäische Künstlerhaus Oberbayern (Freising, Am Schafhof) habe ich schon mehrfach berichtet – am Freitag dieser kommenden Woche wird es eine neue Eröffnung geben, koronabedingt im Freien), die diversen Dachauer Aktivitäten hielt ich auch im Auge. Neu aufmerksam geworden … Weiterlesen

Polnische Geschichtsepisode – für uns bedeutsam

Der 17. September 1939 ist in der polnischen Geschichte ein besonderer Tag: Die Schlacht an der Weichsel – als “Wunder an der Weichsel” bezeichnet Zur Erinnerung lud Marcin Król, Konsul der Republik Polen in München, zu einer besonderen Ausstellung in … Weiterlesen

Spätsommer bringt Führungswechsel in der bayerischen und auch Münchner Polizei – und auch im Umfeld

Eine Pensionierung in den Chefetagen löst oft konsequenterweise eine Kettenreaktion aus, so auch hier:: Der Präsident des Bayerischen Landeskriminalamtes darf sich in den Ruhestand verabschieden – der Inspekteur der Bayerischen Polizei im Innenministerium folgt nach – ihm folgt wiederum der … Weiterlesen

HELLO AGAIN – EIN TAG FÜR IMMER: seit 17. September im Kino

(Robert Tanania) Die attraktive junge Frau Zazie (Alicia von Rittberg) lebt zusammen mit ihren zwei besten Freunden Anton (Edin Hasanovic) und Patrick (Samuel Schneider) in einer WG. Alle drei haben eines gemeinsam: Sie alle sind beziehungsunfähig. Weil die Nächte lang … Weiterlesen

Neuer Vorstand der Diakonie und Inneren Mission der Ev. Kirche

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Heute wäre Oktoberfest-Beginn – was haben wir stattdessen aber doch?

Auch die, die nicht betroffen sind, sollten die Zahlen über die weltweiten Erkrankungen ernst nehmen – in Wien sind sie eindeutig Fakt, und in München ist seit gestern wieder eine Verschärfung eingetreten. Wir sollten alle wirklich abwägen: Vernunft und Verantwortung … Weiterlesen

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Heute wäre Oktoberfest-Beginn – was haben wir stattdessen aber doch?

Auch die, die nicht betroffen sind, sollten die Zahlen über die weltweiten Erkrankungen ernst nehmen – in Wien sind sie eindeutig Fakt, und in München ist seit gestern wieder eine Verschärfung eingetreten.
Wir sollten alle wirklich abwägen: Vernunft und Verantwortung – Risiko – unser menschliches Bedürfnis nach Nähe und normalem Leben.
Was geht vor: Recht auf Feiern und Vergnügen – oder Recht auf Gesundheit, sowohl meine eigene als auch derer, die der mir Nahestehenden (Eltern, Großeltern ..) und überhaupt “der Anderen”?

Die Gaststätten haben heute weithin ihr eigenes Oktoberfest gestartet, mit “Anstich” usw.- aber es war auf das reine eigene Geschäft ausgerichtet, zumindest in meiner Stichprobe am Wienerplatz, im Saal und im großen Garten, wo genügend Platz (genügend Tische”) zum Einhalten des Abstandes gegeben war, auch bei kontrolliertem Zugang.

Ich bin zu etwas Besonderem weitergegangen: zur Eröffnung der Ausstellung in der Villa Stuck “Oktoberfest Phantom – Phantom Oktoberfest” (bis zum 4. Oktober, dann in Shanghai/China fortgesetzt, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes). Idee und Gestaltung kamen vom Medienkünstler und Regie-Absolventen der FFH München (nach Studium von Medizin und Psychologie) Philip Gröning
und in kürzester Zeit (5 Wochen) realisiert vom Team des Museums Villa (Direktor Michael Buhrs), dem Kulturreferat der Stadt München ( es sprachen daher Bürgermeisterin Katrin Habenschaden und Kulturreferent Anton Biebl) und vom Bayerischen Staatsministerium für Digitales (verantwortlich Amtschef Dr. Hans Michael Strepp).
Es ist keine Fotoausstellung, sondern fußt in der digitalen Technik, wie sie typisch geworden ist in der Corona-Zeit mit Homework, Homeschool, Homeentertainment: Kunst und Technik.
Als Beleg für den Satz “Die Abwesenheit ist mehr als nichts. Man weiss ja, was fehlt:” werden unsere Erinnerungen als Multidata statistisch erfasst. Was in uns präsent ist, was in den sozialen Medien, im Netz vielfältigst präsent gehalten wird und so überlebt, wird durch die künstliche Intelligenz (KI) in der IT aufgearbeitet – zu einer virtuellen Realität (VR) – wie unsere Sprache schon mitgeprägt wird! – , wahrlich ein Weltnetz der Erinnerung in und aus den verbleibenden inneren Bildern, Tausenden von Selfies, kurzen Clips, den Videos, den sich überlagernden Tönen.
Aber es ist ein Versuch, denn erstens bleibt der größte Teil “unsichtbar” und entsteht zweitens bei der Verschiedenheit der Menschen (nach ihrem Erleben, ihren Interessen und Träumen, ihrem Mitteilungs-Willen) eine Verwirrung und keine Eindeutigkeit, weder der Räumlichkeiten noch Menschen und Gesichter. Der Mensch ist der Fehler in der KI.
So entsteht ein Oktoberfest mit Anmutungen, Schemen von Massen, meist nicht mehr als Menschen erkennbar (so eine Zusammenfassung im Begleitheft zur Präsentation an den 4 Stationen im dunklen Keller, wo Sie von Menschen in Schutzkleidung betreut werden, die Ihnen die speziellen Brillen aufsetzen und die Handgeräte reichen.
Das Scheiternder KI zum Fragmentarischen und Instabilen ergibt eine neue Ästhetik der Kunst.

MünchenBlick/ Walter Schober

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