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EINE GRÖSSERE WELT – ab 09. Juli im Kino

(Robert Tanania) Mit dem Film EINE GRÖSSERE WELT verfilmte die Regisseurin Fabienne Berthaud die wahre Geschichte von Corine Sombrun, die diese in ihrem Buch „Mein Leben mit den Schamanen“ (Goldmann Verlag) verarbeitet hat. Sombrun arbeitet heute nach ihrer Ausbildung in … Weiterlesen

Öffentlicher Brief an die Rechtsdirektion der Kath. Kirche München

Die Kirchen haben das Recht der Selbstverwaltung und Selbstorganisation (die Formulierung Selbstbestimmung ist überzogen), aber - “innerhalb der Schranken des für alle geltenden Gesetzes” (Weimarer Verfassung Art. 137 Abs 3, Grundgesetz Art 140) und “bleibt dabei den allgemeinen Staatsgesetzen unterworfen” … Weiterlesen

Weihenstephan: Richtfest in notgedrungen besonderer Form

Es ist eine alte Tradition, einen abgeschlossenen Rohbau mit einem Richtfest zu feiern – Bauherr, Financiers, Planer, Gäste und vor allem mit den Handwerkern (deswegen auch als “Hebauf” bezeichnet), mit Musik, Richtspruch, ein Kran hebt eine Richtkrone in die Höhe … Weiterlesen

Kultur in schwieriger Zeit, zB Theater – aber auch Konzert, Kabarett, Lesungen

2 rühriger Veranstalter haben gezeigt, daß man auch jetzt für Künstler und Publikum mit Ideenreichtum und organisatorischem Engagement etwas auf die Beine stellen kann und dies in Gegenwart des städtischen Kulturreferenten Anton Biebl der Presse vorgestellt: der Geschäftsführer der Pasinger … Weiterlesen

Sportlerehrung bei der Bayerischen Polizei

Nicht im Odeon wie die letzten Jahre, sondern wegen der besseren Platzgründe (trotzdem begrenzter Zugang) in der Turnhalle der Bereitschaftspolizei (Rosenheimerstrasse) hat heute der ja auch für den Sport überhaupt zuständige Innenminister Joachim Herrmann 45 erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler der … Weiterlesen

Ausstellung Antikensammlung 1. Juli 18 Uhr

Vortragsabend zur Sonderausstellung „Werke und Tage“ Am Mittwoch, 1. Juli 2020, findet um 18.00 Uhr in den Antikensammlungen München eine Einführung in die Sonderausstellung „Werke und Tage. Die Schmuckkollektion der Staatlichen Kunststiftung Dänemarks in den Antikensammlungen“ statt. Die Kuratorin der … Weiterlesen

Öffentlicher Brief an Kardinal Marx – betreffend Mieter des Kath. Siedlungswerkes

Nach dem Artikel in der SZ vom August 2019 über “Zwei Klassen von Mietern”, der m.W. bis heute nicht, wie der Redakteurin versprochen, klargestellt ist, nun ein weiterer Fall, betreffend 194 Mieter einer mit Öffentlicher Förderung zugunsten Bezieher mittlerer Einkommen … Weiterlesen

Hotel Mariandl – Ausstellung „CORONA_BILDER mit Abstand 2020“

(Robert Tanania) Seit März ist nicht nur die Kulturszene, sondern auch die Gastronomieszene von den Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie sehr stark betroffen. Über viele Wochen war kein Betrieb in Gaststätten und Cafés möglich. Auch Kunstausstellungen konnten nicht mehr stattfinden. Doch … Weiterlesen

Haben Freunde antiker Textilkunst auch jetzt Möglichkeiten? Beispiele im süddeutschen Raum

(am 10.6. überprüft, mit aktuellem Einschub versehen) Daß unmittelbar zum Leben nötige Güter jederzeit erreichbar sein müssen, versteht sich von selbst. Aber der Mensch braucht auf Dauer noch mehr, auch “Nahrung” für die Lebensfreude, für “seelisches Atmen” gleichsam, gerade wenn … Weiterlesen

Der Kampf gegen Corona: 2. Medikamente

Auch hier ist die Frage, welche Erfahrung bei diesem neuen Virus nutzbar sein kann, welcher Wirkstoff in der drängenden Situation erfolgversprechend eingesetzt werden kann – um Leben zu retten, um die Schwere der Erkrankungen zu mildern, um die Verlaufszeit abzukürzen … Weiterlesen

Der Kampf gegen Corona: 1. Erstens Impfstoffe

Wir haben unterdessen wohl alle verstanden, wie ernst die Situation ist. Wie lange wir unser Leben umstellen und Einschränkungen in Kauf nehmen müssen, ja viele bisher Gesundgebliebene um ihren Lebensunterhalt und Aspekte ihres Familienlebens bangen müssen, hängt einerseits von unserer … Weiterlesen

Virus – was ist das? was macht es? Warum sollen wir uns so verhalten?

Ein Virus ist ein organisches Molekül (Eisweis/Protein mit Fettmantel) in Nanogröße, neutral gesagt ein Partikel/Teilchen – es ist nicht lebendig (wie es ein Bazillus ist, das sich selbst vermehrt, aber durch ein Anti-Biotikum neutralisiert werden kann), - es kann sich … Weiterlesen

Neue Gasturbinen auf dem Weg nach München

          München  April 2020     Kurze Verschnaufpause des gigantischen Schwertansportes in der Ludwigstrasse. Mehrere Tage lang fuhr der Schwertransport im Konvoi mit Begleitfahrzeugen immer abends und nachts durchs Land, tagsüber musste er pausieren. Vom Donauhafen … Weiterlesen

Softwareangebot vom Tag – bei Áshampoo (und anderen) verlängert in Osterangeboten

Von meinen bevorzugten Lieferanten (Abelssoft, Ashampoo, Avanquest, Engelmann und Softmaker – siehe Artikel im Fenster IT-Kommunikation) – gibt es/gab es zuletzt einige Angebote, immer für die Bezieher des Firmen-Newsletters: 1. Die Firma “mysoftware” bietet zeitbegrenzt Windows 10 Pro (!!) für … Weiterlesen

Sichere Jobs in der Bauwirtschaft

    München April 2020       Sichere Arbeitsplätze  unter der Beachtung der Gesundheitsvorschriften in Corona-Zeit.   Arbeit auf Baustellen läuft auch in Zeiten von Corona weiter Staatliche Baumaßnahmen sichern Jobs und das Überleben von Unternehmen Über 200 Arbeiter … Weiterlesen



Inhorgenta-Stichproben zum Thema Uhren

Aus historischer als auch Münchner Perspektive sowie aus persönlichen Kontakten gehe ich – abseits von allgemein groß herausgestellten Firmen – auf 3 Aussteller besonders ein:
1. Geschichte der Armbanduhr
Mitte des 19.Jhds standen allgemein und so auch in Baden-Württemberg, insbesondere im Schwarzwald unter den Zeitmessern/-anzeigern die Großuhren und Wanduhren im Gebrauch, regionsbedingt dazu die Schwazwälder Schilderuhren und die mechanischen Kuckucksuhren (die ich noch als Kind in meiner Heimat erlebt habe). Das Uhrmacherhandwerk war zur Herstellung und Wartung weit verbreitet.
Taschenuhren waren noch nicht Element im Leben aller und so noch nicht täglicher Begleiter.

Da hatte ein offenbar 18-jähriger (1880 in Karlsruhe geborener) handwerklich begabter Uhrmacher namens Hermann C. Krieg einen Traum, für den er fortan all seine Ideen, seine Fertigkeiten in unzähligen Versuchen einsetzte: Das muß doch an den Arm zu bekommen sein und dort zu befestigen, in der möglichen Größe und angenehm tragbar – technisch möglichst ganggenau laufend und doch robust (Man vergleiche die heutige Diskussion um die ” Nachhaltigkeit” ).

Uhrmacher

Er begab sich mit dieser Vision auf die Wanderschaft – als reisender Uhrmacher in die Schweiz und nach England. Sicher hat er spätestens da von den Pionierleistungen eines Louis Breguet (geb. 100 Jahre vor ihm, wohl erste Armbanduhr – für die Königin von Neapel) und Louis-Francois Cartier in Paris (dort ab 1847 – Prototyp einer Armbanduhr für einen namentlich bekannten Piloten) erfahren, und er erkannte sehr früh, daß sich ganz bestimmte Materialien für “Feder und Unruh” eigneten.
Zurückgekehrt nach Freudenstadt im Schwazwald (bei der Gründung dieser Stadt spielten zwangsumgesiedelte evangelische Christen aus meiner Heimat eine bedeutende Rolle, daher in meinem Blickfeld) wurde die Stadt zu seinem Lebensmittelpunkt und dabei zum Start der Verwirklichung seines Traumes: diesen Uhrtyp auch gegen den Ruf “bestenfalls für Damen” allgemeiner handwerklich umzusetzen und zu verbreiten – mit eigenen Prototypen für handverlesenen Kunden beginnend, immer auf dem Weg der ständigen Verbesserung und Erweiterung der Klientel.

1908 gründete er somit (als 28-Jähriger!) ein Ladengeschäft, er wurde unter dem Namen Carl von Zeyten (diesen Nicknamen aus seiner Wanderschaft machte er zum persönlichen Namen und Markennamen) bekannt. Er behielt seine immer größer werdende Perfektion aber nicht für sich, sondern gab sein Wissen an junge Uhrmacher weiter, zwischendurch auch als Lehrmeister an der Uhrmacherschule in Furtwangen im Schwarzwald. So gelangte durch “CvZ” die Idee um die ´moderne Uhr`zur Serienreife und wurde an weitere Generationen überliefert -
obwohl bei seinem allzufrühen Tod am 4.3.1926 (also erst 46-jährig!) letztlich nur wenige Uhren im Umlauf waren.
Der Laden blieb Jahrzehnte erhalten (eine Art kleines Uhrenmuseum kann besichtigt werden). Man erzählt sich noch heute von seinem Leben und Schaffen (wobei seltsamerweise sein Name auf der Wikipedia-Seite von Freudenstadt keine Erwähnung findet).

2014 griff die Firma Werner Kwiatkowski Internationale Handelsagentur (ein Berliner) mit Zentrum in Bühl (Baden) die Tradion auf, reaktivierte sie und schuf eine klassische zeitlose Uhrenkollektion unter dem Namen “Carl von Zeyten” (das Ursprüngliche somit in Ehren haltend).
Sie kann in Halle A 1 (Stand gleichsam als Almhütte gestaltet) begutachtet werden (schön gestalteter 50-seitiger Katalog, schwerpunktmäßig Automatik-Originale, zwischen Euro 299 und 499 erwerbbar- darunter jährliche Neuentwickugen, einige mechanische, auch Modelle mit doppelter Unruh, eine sportive Serie “Active Watches”, eine speziell als Rettungsuhr bei Unterwasser- und Tauchunfälle entwickelte Uhr, und zwei hochpreisige (aber 4-statt 5-stellig, da von chinesischem Zulieferer) Doppel-Tourbillon-Modelle in der Nachfolge des bereits genannten Erfinders Breguet (am besten informiert Wikipedia über diesen “Wirbelwind”).

MünchenBlick/ Walter Schober

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13 Antworten auf Inhorgenta-Stichproben zum Thema Uhren

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