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SKYSCRAPER – seit 12. Juli im Kino

(Robert Tanania) In dem schwindelerregenden Actionfilm SKYSCRAPER brilliert der Star-Schauspieler Dwayne Johnson in der Hauptrolle. Der Film hat eine visuelle Wucht.   Die Story Für den ex-FBI-Einsatzleiter Will Sawyer (Dwayne Johnson) wird die neue berufliche Herausforderung in Hongkong zum Albtraum. … Weiterlesen

Die Reihe der Denkfehler kann das Migrationsproblem nicht lösen!

Alle Politiker zäumen das Pferd von hinten auf – und merken dann nicht, daß sie dann in die Rolle des Pferdes schlüpfen, das nach hinten ausschlagen muß bzw. als Wahlkämpfer mit Genuss nach hinten ausschlägt. Das Pferd richtig von vorne … Weiterlesen

Grundsteinlegung für innovativen Mobilitätshotspot

        München Juli 2018           Mit der Grundsteinlegung am Freitag, den 13. Juli 2018 geht der Bau des Mobilitäthotspots am Thomas-Wimmer-Ring in die Phase des Rohbaus. Die zwölf Meter unter der Erde gründende … Weiterlesen

“Asyl” – durch wen, wo und wie?

1. Wer politischer Verfolgung ausgesetzt ist und als Zivilist von Krieg bedroht ist und Schutz sucht, muß diesen Schutz bekommen – soweit so gut. Aber die Gesamtheit der Staaten der Welt ist herausgefordert, die ganze Weltgemeinschaft – nicht Deutschland allein. … Weiterlesen

“Flüchtlingseinigung” von gestern und SPD – insbesondere Thema “Transitlager”

Ja, die Union hat ihre “Einigung” der SPD “vor die Füße gekarrt” (so die Grünen). Aber Fakt 1 ist: In den Koalitionsverhandlungen hat die SPD insbesondere bei der Ressortaufteilung die Union knallhart erpresst. Diese mußte zustimmen, um überhaupt eine Regierung … Weiterlesen

Museum 5 Kontinente: Carpet Diem am Sonntag 16 Uhr

Das nächste Treffen der Münchner Teppichfreunde in der nun doch wieder fortgefühtten Reihe findet am kommenden Sontag statt: Das Thema ist Keine Anst vor Teppichstrukturen. Von gesponnenen und gezwirnten Fäden Es referieren Renate und Peter Oettl aus Linz. Jeder weiß, … Weiterlesen

Politiker verfehlen Thema – Seehofer will Richtiges

Keiner der streitenden Politiker merkt, daß sie aneinander vorbeireden: 1. Seehofer will anderswo registrierte Flüchtlinge, die n o c h n i c h t in Deutschland sind, abweisen - Merkel verhandelt über die R ü c k f ü … Weiterlesen

CANDELARIA – ab 05. Juli im Kino

(Robert Tanania) Der Film spielt im Havanna des Jahres 1994. Mittlerweile leidet der Inselstaat in der Karibik unter der Verschärfung des Wirtschaftsembargos durch die USA, und unter dem Ende der Sowjetunion, die Kuba bisher wirtschaftlich unterstützt hat. Die politische und … Weiterlesen

GWG baut auch Kinderkrippen sowie für Caritas- und Volkshochschul-Einrichtungen

Die zur Zeit laufenden Jubiläums-Feiern geben den Anlass für den Hinweis, daß die Wohnungsbaugesellschaft kürzlich z.B in Moosach eine Einrichtung für die Volkshochschule München fertiggestellt und übergeben hat und am Westpark den Großteil eines neuen Gebäudes für die Einrichtungen der … Weiterlesen

Intersolar 2018 eröffnet

    München Juni 2018            Die Intersolar Europe 2018 sendet schon heute positive Signale in den Markt: Bereits drei Monate vor Veranstaltungsbeginn sind die Ausstellungsflächen ausgebucht – ein Spiegelbild der weltweiten Photovoltaik (PV)-Entwicklung. Rund um … Weiterlesen

“Streit um Asylpolitik” – Teil 2: Europa – Deutschland – Bayern. Fehler der Vergangenheit. Aussengrenzen Europas und auch Deutschlands

Die Bundeskanzlerin sagt, die Gesamtproblematik (falsch eingeengt auf “Asylpolitik” – richtiger “Migrationspolitik”) sei 1. eine “europäische Herausforderung“.- Ja sicher, aber doch für die Weltgemeinschaft – alle Religionen und Humanisten sind gefordert. 2. “die eine europäische Antwort erfordert“. Ja wo ist … Weiterlesen

“Streit um Asylpolitik” : wirklich?(Teil1) = verkürzt und damit falsch – wie die EU-Praxis insgesamt

Der hitzige politische Streit dieser Tage muß sehr differenzierend auf die Sachebene gestellt werden, es muß auf die Wortbedeutungen eingegenagen werden, es muß der richtige Ansatzpunkt gefunden werden. Nicht allein in der Bundesrepublik, sondern in ganz Europa ist die einschlägige … Weiterlesen

30 Jahre Tollwood – Miteinander

    München Juni  2018       Schon 30 Jahre Tollwood Sommerfestival,… 2018 eröffnet am 27.Juni bis 22.Juli unter dem Motto “Miteinander” Im Jubiläungssommer 2018 bedankt sich Tollwood bei allen Besucher für 30 Jahre Treue. Die Musikarena für Große … Weiterlesen

Aus den Juni-Aktivitäten des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Das Ministerium steht bekanntlich unter neuer Leitung: Frau Michaela Kaniber ist auf Helmut Brunner gefolgt, als Wirtstochter gewiss an der richtigen Stelle gelandet (Bei der Spargelpräsentation konnten wir sie schon erstmals in Aktion vorstellen) 1. Am 6.Juni hatten die Maschinenringe … Weiterlesen

Metropolregion München feiert sein Zehnjähriges Jubiläum

  Starnberg Juni 2018   Am 12. Juni 2018 feierte der Verein Europäische Metropolregion München sein zehnjähriges Jubiläum auf der MS-Starnberg. Bei ca 230 Gästen dem Münchner Landrat Christoph Göbel sowie Landrat von Starnberg Karl Roth zehn Jahre Miteinander der … Weiterlesen



Literaturpreise von Staat und Stadt

Gegen Ende des Jahres hat es mehere Preise für Literaturschaffende gegeben, in Residenz und Filmhochschule durch den Freistaat Bayern, im Literaturhaus durch die Stadt München.
1. Jean-Paul-Preis zum 18. Mal – diesmal an Alexander Kluge

Alle zwei Jahre würdigt der Freistaat (Kultusministerium auf Jury-Vorschlag) “das lierarische Gesamtwerk eines(r) deutschsprachigen Schriftstellers(in), mit einem Preisgeld von 15.000 Euro.
Der 85-Jährige, in München lebend, ist als Filmemacher, Schriftsteller (in den letzten Jahren verstärkt) und Medienpolitiker bestens bekannt. Er ist also in mehreren Medien “zuhause”, arbeitet vielschichtig – eine “Ausnahmepersönlichkeit des zeitgenössischen Geisteslebens und Aufklärer der Gegenwart” (so Staatsminister Spaenle). Er breitet dabei seine Fühler zu anderen Schaffenden aus und hat,so vernetzt, “das Geistesleben der Bundesrepublik Deutschland vielfältig geprägt, sein Lebenswerk als Chronist und Diagnostiker der gesellschaftlichen Zustände” sich stets “deren Verbesserung” widmend.

Ich versuche, die Jury-Würdigungen “zu übersetzen”:
Er beobachtet, neugierig, er befragt und hinterfragt Episoden – in Einzelgeschichten, mit ihren gegenseitigen Berührungspunkten/Berührungsebenen, er regt den Zuseher bzw. Leser zum Mitfühlen und Mitgehen an und zum Aufdecken und zum Verstehen (die Jury spricht von Collagen und Assoziationen, von eigener geschichtsphilosophisch-literarischer Form: “Seine Texte geben zu denken und fordern auf zur geistigen SWelbständigkeit.”)
Das Ineinander der für die Preisverleihung ausgewählten Filmbeiträge und Texte (vom Autor selbst vorgetragen) sowie Klavieruntermalung (Fabio Cerroni) fand ich sehr elegisch. Die Laudation hielt Prof. Dr. Sven Hanuschek (Mitglied der Jury).
Zu den bisherigen Preisträgern zählen Friedrich Dürrenmatt, Botho Strauß, Horst Bienek, Hermann Lenz, Gerhard Roth …, aber auch Herbert Rosendorfer und Gerhard Polt.

2. Tukan-Preis – an Jonas Lüscher

Der Kulturausschuss des Stadtrates würdigt alljährlich auf Jury-Vorschlag und mit einem Preisgeld von 6.000 Euro, eine “sprachlich,formal und inhaltlich herausragende Neuerscheinung” unter allen “belletristischen Veröffentlichungen von Münchner Autorinnen und Autoren”.

Der seit 2001 in München lebende (in Zürich geborene) Librettist, Filmdramaturg und Essayist (literarisches Debüt 2013 mit der Novelle “Frühling der Barbaren” nach einem Stipendium-Jahr an der Stanford University) erhielt den Preis für seinen ersten Roman “Kraft”:
Ein kalifornischer Internet-Mogul lobt 1 Million Dollar aus für die Beantwortung der wissenschaftlichen Preisfrage, warum alles gut ist, was gut ist und wir es dennoch verbessern können. Die Antwort soll in einem 18-minütgen Vortrag erbracht werden – eine Herausforderung für den Tübinger Rhetorik-Professor Richard Kraft. Er reist an und trifft in Stanford einen Jugendfreund – es wird zu einer “Reise in die Erinnerung”.
Die Jury: Es geht um das von der neuen Zeit, der Zukunft inkubierte Silicon Valley…, die `quantitativ Verblendeten` der digitalen Revolution ebenso
wie um die Verzweiflung eines klassischen Sozialliberalen an den Auswüchsen des vollends marktgläubig gewordenen Neoliberalismus.(Christopher Schmidt spricht von einem “Clash zwischen Old Europe und New Economy”).
Lüscher scheut also die grossen Theman nicht. Nach der Begrüßung durch den Leiter des Tukan-Kreises Dr. Hans-Dieter Beck, der Laudatio von Tilman Spengler und der Preis-Überreichung durch Stadtrat Klaus Peter Rupp (den OB vertretend) trug der Autor seine alias Krafts Deutung des Amtswechsels von Helmut Schmidt
zu Helmut Kohl vor. Cornelius Claudio Kreusch umrahmte alles mit seinen Improvisationen am Flügel (auf speziellen Wunsch des Preisträgers).

3. Bayerischer Kunstförderpreis, Sparte Literatur – “für herausragende Werke des literarischen Nachwuchses”

In dieser Sparte Eine unter vieren) sollen jährlich vom Kultusministerium auf Jury-Vorschlag und mit ebenfalls 6.000 EDuro dotiert “begabte Nachwuchsautoren und -autorinnen auf ihrem eingeschlagenen Weg bestärkt und zur weiteren schriftstellerischen Entwickliung ermutigt werden. Die Preisträger müssen durch literarischre Veröffentlichungen hervorgetreten sein, in Bayern wohnen und dürfen höchstens 40 Jahre alt sein”.

Den Preis erhielten
- der Lyriker Paul-Henri Campell (1982 in Boston geboren, in Großwallstadt lebend, zweisprachig schreiebend) Im Gedichtband “nach den narkosen” stellt er
einer sich zur Norm erhebenden gesunden Welt die Welt des Unglücklichen, des Leidenden gegenüber. Es gelinge ihm – so die Jury – , der Erfahrung von Krankheit und Todesnähe schonungslos radikal in “eindringlich-soghaften Bildern” Ausdruck zu verleihen. Es ginge ihm dabei nicht um Selbstmitleid, sondern
um Welt-Eröffnung, um Dialog mit dem eigenen leidenden Körper.
- Mara-Daria Cojocaru (1982 in Hamburg geboren, in München lebend als Dozenten an der Jesuiten-Hochschule) für ihren zweiten Gedichtband “Anstelle einer Unterwerfung” mit dem Anliegen, die Tierwelt “als ein Gegenüber zu gestalten, das in all seiner Fremdheit und geheimnisvollen Eigenständigkeit erfahrbar wird” – mit Kritik an jeder Verniedlichung und Verzweckung von Tieren. Sie bearbeite die zentrale Frage, was das Mensch-Sein ausmache.
- Kristina Pfister (1987 in Bamberg geboren, in Nürnberg lebend) für ihren Debutroman “Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten”, in dem sie ungewöhnlich tiefe Einblicke gibt in das Lebensgefühlt der “Generation Praktikum”, dieschon überall war und doch nicht weiß, wohin mit sich; die scheinbar alles gesehen hat und doch fürchtet, das Leben zu verpassen. Sie erzähle davon so lakonisch wie pointiert – der Roman sei genau beobachtet, inhaltlich überraschend, dramaturgisch un stilistisch souverän durchgearbeitet.

Anzumerken ist, daß mit den beiden Damen Teilnehmerinnen an der Akademie des Schreibens am Literaturhaus München ausgezeichnet wurden, einem gr0ßangelegten Kooperationsprojekt des Ministeriums zur Förderung literarischer Talente: Seit 2007 erhielten somit 14 Telnehmer an ihm und dem Vorgängermodell Textwerk einem Kunstförderpreis.

MünchenBlick/ Walter Schober

4. Bayerischer Kleinverlagepreis – an den Mora-Verlag Augsburg

Dieser Preis zeichnet “bayerische Unternehmen” aus, “die die Verlagslandschaft im Freistaat mit frischen Ideen und neuen Initiativen beleben”. Staatsminister Spaenle betonte: “Kleine Verlage entdecken unbekannte und vergessene Autorinnen und Autoren und neue Themen mit feiner Detailkenntnis, grolßem Gespür und siebtem Sinn. Mit einem innovativen und qualitätsvollen Verlagsprogramm ganz besonderer Ästhetik geben sie dem Buchmarkt neue Impulse und bereichern die bayerische Kulturlandschaft.”
Seit fast 50 Jahren zeige Benno Käsmayr (1969 mit Franz Bermeitinger den Verlag gründend) leidenschaftlich und unbeirrbar einen “ganz besonderen Spürsinn ” und biete “ästhetisches Vergnügen, literarische Bildung und einen erweiterten Horizont zugleich”. Die Jury hebt die hohen gestalterischen Maßstäbe hervor sowie die Treue zum belletristische Grundanliegen ohne Kompromisse an den Zeitgeist.
Der Verlag machte das deutsche Publikum auch mit amerikansichen Autoren der Beat-Generation bekannt, hat Schwerpunkte bei Typographie-Büchern, zum Thema Textildesign und Textiltechnik sowie in Sozialpolitik und Sozialpädagogik.

Über RedBuero Schober

Funktion des Chefredakteurs von "Münchenfenster" seit 1.1.2013
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