• .
  • .
  • .
  • .
  • .
  • .
  • .
  • .
  • .
  • .



Letzte Artikel

Die Karossen strahlten unter der Bavaria

    München April 2018         Die Autos heute sind insgesamt viel sicherer, umweltfreundlicher und sparsamer geworden aber leider nicht so reperaturfreundlich wie sie einmal waren. Aber wenn man mal so einen V8-Motor unter der Haube eines … Weiterlesen

Besondere Softwareangebote – fortdauernd, nicht nur zu den Festen

Ich habe schon mehrfach auf stark reduzierte Angebote hingewiesen, die aber nur für Interessenten gültig sind, die sich zum jeweiligen Newsletter anmelden – ich mache hier nur in Abständen auf diese Möglichkeit aufmerksam. Die Firmen sind iinsbesondere: Ashampoo – zuletzt … Weiterlesen

Vorbesichtigung bei Ketterer Kunst: Kunst des 19. Jahrhunderts (12.-17. Mai 2018)

(Robert Tanania) Im Rahmen der Auktion “Kunst des 19. Jahrhunderts” werden bei Ketterer Kunst in München am 18. Mai spannende und interessante Werke versteigert.   „Napoleon vor dem brennenden Smolensk“ Darunter ist das Gemälde „Napoleon vor dem brennenden Smolensk“ (Schätzpreis: … Weiterlesen

Neue Landwirtschaftsministerin eröffnet Spargelsaison

Wer heimischen Spargel liebt, kommt jetzt wieder voll auf seine Kosten: Mit einem symbolischen Anstich auf dem Münchner Viktualienmarkt hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber am Donnerstag gemeinsam mit der Schrobenhausener Spargelkönigin Lena Hainzlmair die bayerische Spargelsaison offiziell eröffnet. „Das warme Wetter … Weiterlesen

Achtung Teppichfreunde: Carpet Diem 15.4., 16 Uhr – Museum 5 Kontinente

Erzengel und andere Vögel. Beiträge zur Kenntnis anatolischer Kilims Udo Hirsch, Kappadokien Kette, Schuss, Garn, Faden und Farbe bilden die Grundlagen für einen Kilim genannten Webstoff. Soweit die technische Seite. Doch wie sind die Muster zu verstehen, die Ornamente zu … Weiterlesen

175 Jahre IHK (Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern) – Start der Feierlichkeiten

Am Montag wurde in einer Feierstande im Anschluss an die Vollversammlung der Auftakt begangen, es werden 6 Diskussionsrunden folgen und am 25. April 2019 wird in dem großen Festakt, zu dem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier geladen ist, in dann renovierten Stammhaus … Weiterlesen

3 Jahre Klimapakt Stadt München und 15 Münchner Großunternehmen + Beispiel MTU

Morgen abends wird im Alten Rathaus der Abschluß der ersten Stufe gefeiert – die MTU hat am Mittwoch beispielhaft einen entscheidenden Schitt gemacht. Wie Bürgermeister Josef Schmid als Leiter des Wirtschaftreferates seine Worte bei der Unterzeichnung (Juli 2016 im Literaturhaus, … Weiterlesen

DAS ETRUSKISCHE LÄCHELN – ab 12. April im Kino

(Robert Tanania) Mit DAS ETRUSKISCHE LÄCHELN erzählt der Produzent Arthur Cohn die emotionale Geschichte eines grimmigen alten Mannes, der sich aus gesundheitlichen Gründen auf den Weg von seiner abgelegenen schottischen Insel zu seinem Sohn nach San Francisco macht. Dort nimmt … Weiterlesen

STEIG. NICHT. AUS! – ab 12. April im Kino

(Robert Tanania) STEIG. NICHT. AUS! ist der neue Film von Erfolgsregisseur Christian Alvart (BANKLADY), der auch das Drehbuch schrieb und den Film mitproduzierte. Im Film jagt er Wotan Wilke Möhring als Erpressungsopfer durch ganz Berlin.   Die Story Der Berliner … Weiterlesen

3 TAGE IN QUIBERON – ab 12. April im Kino

(Robert Tanania) Der Film ist von den beeindruckenden, sehr persönlichen Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die der Fotograf Robert Lebeck 1981 von Romy Schneider in Quiberon gemacht hat, inspiriert. Die Regisseurin Emily Atef (DAS FREMDE IN MIR) erzählt in 3 TAGE IN QUIBERON von … Weiterlesen

BayWa AG – Bilanzpressekonferenz 2018

(Robert Tanania) Am vergangenen Donnerstag fand in München die Bilanzpressekonferenz der BayWa AG statt. Der Umsatz des Konzerns lag bei 16,1 Mrd. Euro (Vorjahr: 15,4 Mrd. Euro) und das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) konnte auf 171,3 Mio. Euro … Weiterlesen

DAS ZEITRÄTSEL – ab 05. April im Kino

(Robert Tanania) Das Drehbuch zum Film DAS ZEITRÄTSEL basiert auf dem Roman „Die Zeitfalle“ von Madeleine L`Engle.   Die Story Meg Murry (Storm Reid) ist ein einfacher Teenager, der nur bei seinen gleichaltrigen Weggefährten dazugehören möchte. Sie ist die Tochter … Weiterlesen

Große Sportlerehrung durch die Stadt

Rund 250 Sportlerinnen und Sportler haben 2017 bei nationalen und internationalen Meisterschaften herausragend vertreten (Deutsche Meisterschaften – in Altersklassen, Europameisterschaften, Europapokal, Deaflympics, Weltmeisterschaften), Sie waren am 22.3. mit ihren Fuktionären in den Festsaal des Alten Rathauses eingeladen -von der zständigen … Weiterlesen

Deutsch-libanesische kommunale Partnerschaftskonferenz in München

Ende Februar berieten Vertreter aus rund 30 Städten/Kommunen über 3 Tage im Hilton Park Hotel (Vorabend Hofbräukeller am Wienerplatz) über die aktuelle Flüchtlingspeoblematik in Nahost und Europa. 44 Gäste aus dem Libanon waren auf Einladung von “Engagement Global/Servicestelle Kommunen in … Weiterlesen

Welchen Stellenwert hat die Genfer Flüchtlingskonvention?

Da dieser Artikel vom November 2017 an Aktualität für die neue Regierung nicht verloren hat, stelle ich ihn in aktualisierter Form erneut ein: In den zurückliegenden Parteienverhandlungen und in damit berbundenen Fernsehdiskussionen sprachen einzelne Parteien und ihre Repräsentanten immer wieder … Weiterlesen



Literaturpreise von Staat und Stadt

Gegen Ende des Jahres hat es mehere Preise für Literaturschaffende gegeben, in Residenz und Filmhochschule durch den Freistaat Bayern, im Literaturhaus durch die Stadt München.
1. Jean-Paul-Preis zum 18. Mal – diesmal an Alexander Kluge

Alle zwei Jahre würdigt der Freistaat (Kultusministerium auf Jury-Vorschlag) “das lierarische Gesamtwerk eines(r) deutschsprachigen Schriftstellers(in), mit einem Preisgeld von 15.000 Euro.
Der 85-Jährige, in München lebend, ist als Filmemacher, Schriftsteller (in den letzten Jahren verstärkt) und Medienpolitiker bestens bekannt. Er ist also in mehreren Medien “zuhause”, arbeitet vielschichtig – eine “Ausnahmepersönlichkeit des zeitgenössischen Geisteslebens und Aufklärer der Gegenwart” (so Staatsminister Spaenle). Er breitet dabei seine Fühler zu anderen Schaffenden aus und hat,so vernetzt, “das Geistesleben der Bundesrepublik Deutschland vielfältig geprägt, sein Lebenswerk als Chronist und Diagnostiker der gesellschaftlichen Zustände” sich stets “deren Verbesserung” widmend.

Ich versuche, die Jury-Würdigungen “zu übersetzen”:
Er beobachtet, neugierig, er befragt und hinterfragt Episoden – in Einzelgeschichten, mit ihren gegenseitigen Berührungspunkten/Berührungsebenen, er regt den Zuseher bzw. Leser zum Mitfühlen und Mitgehen an und zum Aufdecken und zum Verstehen (die Jury spricht von Collagen und Assoziationen, von eigener geschichtsphilosophisch-literarischer Form: “Seine Texte geben zu denken und fordern auf zur geistigen SWelbständigkeit.”)
Das Ineinander der für die Preisverleihung ausgewählten Filmbeiträge und Texte (vom Autor selbst vorgetragen) sowie Klavieruntermalung (Fabio Cerroni) fand ich sehr elegisch. Die Laudation hielt Prof. Dr. Sven Hanuschek (Mitglied der Jury).
Zu den bisherigen Preisträgern zählen Friedrich Dürrenmatt, Botho Strauß, Horst Bienek, Hermann Lenz, Gerhard Roth …, aber auch Herbert Rosendorfer und Gerhard Polt.

2. Tukan-Preis – an Jonas Lüscher

Der Kulturausschuss des Stadtrates würdigt alljährlich auf Jury-Vorschlag und mit einem Preisgeld von 6.000 Euro, eine “sprachlich,formal und inhaltlich herausragende Neuerscheinung” unter allen “belletristischen Veröffentlichungen von Münchner Autorinnen und Autoren”.

Der seit 2001 in München lebende (in Zürich geborene) Librettist, Filmdramaturg und Essayist (literarisches Debüt 2013 mit der Novelle “Frühling der Barbaren” nach einem Stipendium-Jahr an der Stanford University) erhielt den Preis für seinen ersten Roman “Kraft”:
Ein kalifornischer Internet-Mogul lobt 1 Million Dollar aus für die Beantwortung der wissenschaftlichen Preisfrage, warum alles gut ist, was gut ist und wir es dennoch verbessern können. Die Antwort soll in einem 18-minütgen Vortrag erbracht werden – eine Herausforderung für den Tübinger Rhetorik-Professor Richard Kraft. Er reist an und trifft in Stanford einen Jugendfreund – es wird zu einer “Reise in die Erinnerung”.
Die Jury: Es geht um das von der neuen Zeit, der Zukunft inkubierte Silicon Valley…, die `quantitativ Verblendeten` der digitalen Revolution ebenso
wie um die Verzweiflung eines klassischen Sozialliberalen an den Auswüchsen des vollends marktgläubig gewordenen Neoliberalismus.(Christopher Schmidt spricht von einem “Clash zwischen Old Europe und New Economy”).
Lüscher scheut also die grossen Theman nicht. Nach der Begrüßung durch den Leiter des Tukan-Kreises Dr. Hans-Dieter Beck, der Laudatio von Tilman Spengler und der Preis-Überreichung durch Stadtrat Klaus Peter Rupp (den OB vertretend) trug der Autor seine alias Krafts Deutung des Amtswechsels von Helmut Schmidt
zu Helmut Kohl vor. Cornelius Claudio Kreusch umrahmte alles mit seinen Improvisationen am Flügel (auf speziellen Wunsch des Preisträgers).

3. Bayerischer Kunstförderpreis, Sparte Literatur – “für herausragende Werke des literarischen Nachwuchses”

In dieser Sparte Eine unter vieren) sollen jährlich vom Kultusministerium auf Jury-Vorschlag und mit ebenfalls 6.000 EDuro dotiert “begabte Nachwuchsautoren und -autorinnen auf ihrem eingeschlagenen Weg bestärkt und zur weiteren schriftstellerischen Entwickliung ermutigt werden. Die Preisträger müssen durch literarischre Veröffentlichungen hervorgetreten sein, in Bayern wohnen und dürfen höchstens 40 Jahre alt sein”.

Den Preis erhielten
- der Lyriker Paul-Henri Campell (1982 in Boston geboren, in Großwallstadt lebend, zweisprachig schreiebend) Im Gedichtband “nach den narkosen” stellt er
einer sich zur Norm erhebenden gesunden Welt die Welt des Unglücklichen, des Leidenden gegenüber. Es gelinge ihm – so die Jury – , der Erfahrung von Krankheit und Todesnähe schonungslos radikal in “eindringlich-soghaften Bildern” Ausdruck zu verleihen. Es ginge ihm dabei nicht um Selbstmitleid, sondern
um Welt-Eröffnung, um Dialog mit dem eigenen leidenden Körper.
- Mara-Daria Cojocaru (1982 in Hamburg geboren, in München lebend als Dozenten an der Jesuiten-Hochschule) für ihren zweiten Gedichtband “Anstelle einer Unterwerfung” mit dem Anliegen, die Tierwelt “als ein Gegenüber zu gestalten, das in all seiner Fremdheit und geheimnisvollen Eigenständigkeit erfahrbar wird” – mit Kritik an jeder Verniedlichung und Verzweckung von Tieren. Sie bearbeite die zentrale Frage, was das Mensch-Sein ausmache.
- Kristina Pfister (1987 in Bamberg geboren, in Nürnberg lebend) für ihren Debutroman “Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten”, in dem sie ungewöhnlich tiefe Einblicke gibt in das Lebensgefühlt der “Generation Praktikum”, dieschon überall war und doch nicht weiß, wohin mit sich; die scheinbar alles gesehen hat und doch fürchtet, das Leben zu verpassen. Sie erzähle davon so lakonisch wie pointiert – der Roman sei genau beobachtet, inhaltlich überraschend, dramaturgisch un stilistisch souverän durchgearbeitet.

Anzumerken ist, daß mit den beiden Damen Teilnehmerinnen an der Akademie des Schreibens am Literaturhaus München ausgezeichnet wurden, einem gr0ßangelegten Kooperationsprojekt des Ministeriums zur Förderung literarischer Talente: Seit 2007 erhielten somit 14 Telnehmer an ihm und dem Vorgängermodell Textwerk einem Kunstförderpreis.

MünchenBlick/ Walter Schober

4. Bayerischer Kleinverlagepreis – an den Mora-Verlag Augsburg

Dieser Preis zeichnet “bayerische Unternehmen” aus, “die die Verlagslandschaft im Freistaat mit frischen Ideen und neuen Initiativen beleben”. Staatsminister Spaenle betonte: “Kleine Verlage entdecken unbekannte und vergessene Autorinnen und Autoren und neue Themen mit feiner Detailkenntnis, grolßem Gespür und siebtem Sinn. Mit einem innovativen und qualitätsvollen Verlagsprogramm ganz besonderer Ästhetik geben sie dem Buchmarkt neue Impulse und bereichern die bayerische Kulturlandschaft.”
Seit fast 50 Jahren zeige Benno Käsmayr (1969 mit Franz Bermeitinger den Verlag gründend) leidenschaftlich und unbeirrbar einen “ganz besonderen Spürsinn ” und biete “ästhetisches Vergnügen, literarische Bildung und einen erweiterten Horizont zugleich”. Die Jury hebt die hohen gestalterischen Maßstäbe hervor sowie die Treue zum belletristische Grundanliegen ohne Kompromisse an den Zeitgeist.
Der Verlag machte das deutsche Publikum auch mit amerikansichen Autoren der Beat-Generation bekannt, hat Schwerpunkte bei Typographie-Büchern, zum Thema Textildesign und Textiltechnik sowie in Sozialpolitik und Sozialpädagogik.

Über RedBuero Schober

Funktion des Chefredakteurs von "Münchenfenster" seit 1.1.2013
Dieser Beitrag wurde unter A-K-T-U-E-L-L-E-S, AUSZEICHNUNGEN, KULTUR abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort