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Letzte Artikel

Konzerte stocken Bayerische Polizei-Stiftung auf

Zum elften Mal hat das Benefiz-Neujahrskonzert des Polizeiorchesters Bayern am Dienstag im Herkulessaal der Residenz die dringend benötigte Kasse der Stiftung aufgefüllt, mit der neuen Rekordsumme von rund 76.800 Euro (Eintrittsgelder und Spenden vor und nach dem Konzert), was durch … Weiterlesen

Die BAU 2019 in München eröffnet

    München Januar 2019           Die BAU ist die Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme. Dieses Mal auch in den neuen Messehallen C5 und C6. Sie hat sich als die internationale, effiziente Kontakt- und Geschäftsplattform … Weiterlesen

Neue Software-Angebote (Erweiterung zum Neujahrs-Artikel)

1.1: Ashampoo bietet heute 15.1. – nur an die Newsletter-Bezieher, wozu ich Sie mehrfach eingeladen habe – für 20 Euro (statt 109,-) folhgendes Bundle an: Multimedia Bundle 11 aus 1xAshampoo® Snap 10 1xAshampoo® Slideshow Studio HD 4 1xAshampoo® Photo Optimizer … Weiterlesen

FAHRENHEIT 11/9 – ab 17. Januar im Kino

(Robert Tanania) Fast noch nie zuvor hat eine Wahl die Öffentlichkeit so stark beschäftigt wie die von Donald Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Michael Moore war einer der wenigen, die das Ergebnis vorhergesagt haben. Moore zeigt in dem … Weiterlesen

Dynamisches Verkehrswachstum am Münchner Flughafen

      München Januar 2019         Der Münchner Flughafen verzeichnet erneut ein Rekordjahr: Mit einem kräftigen Anstieg von knapp 1,7 Millionen auf rund 46,3 Millionen Fluggäste erzielte Bayerns Luftverkehrsdrehkreuz 2018 abermals einen neuen Passagierrekord. Dies entspricht … Weiterlesen

Schneemassen in München zum Jahresanfang

    München Januar 2019             Starker Schneefall beeinträchtigt das Leben in München. Die ungewohnten Schneemassen führen zu starken Behinderungen im Nah und Fernverkehr,nicht nur das auch könen Bäume oder Äste unvermitteltz zu Boden krachen … Weiterlesen

COLETTE – seit 03. Januar im Kino

(Robert Tanania) „COLETTE ist spannend, unterhaltsam, inspirierend und wunderschön“ (The Guardian). In COLETTE wird die wahre und außergewöhnliche Geschichte einer der wichtigsten französischen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts erzählt. Colette war die allererste Frau, welche in Frankreich ein Staatsbegräbnis erhielt. Mit … Weiterlesen

Software-Aktionen von Ashampoo, Softmaker, Engelmann teils weitergeführt

Anlässlich Neujehr bietet Ashampoo an “nur 19 Prozent bezahlen” und 4 Erfolgsprogrammezusammen für Euro 29,99 und Softmaker bietet einige Textprogramme an. Auch ich wünsche ein Prosit Neujahr! Die Firma Engelmann bietet ab heute 9.1. für einige Tage um 3 Euro … Weiterlesen

Falsche Juden in der BRD seit 2001

(Robert Tanania) Ich selbst habe jüdische Verwandte in den USA. Deswegen möchte ich an dieser Stelle auf Fälle von falschen Juden und falschen Jüdinnen in der BRD seit 2001 hinweisen. Solche Fälle sind leider recht häufig und das alles ist … Weiterlesen

Weihnacht nicht im traditionellen Rahmen

Weihnacht ist d a s christliche Hochfest, das am intensivsten gefeiert wird – in der Familie, im Freundeskreis, und ist Anlass zum Feiern in vielen Gruppierungen, Firmen, Vereinen (terminlich, immer mehr profanisiert und verwirtschaftlicht). Aber der Festtermin berührt ein tiefes … Weiterlesen

Messe München feiert Vollendung mit 1400 Gästen

In einer großen Feier wurde die Vollendung der Verlegung der Messe München mit der Fertigstellung der beiden letzten Hallen (C 6 und C 6 mit Konferenzzentrum Nord) besiegelt. Bericht folgt – auch mit Eingehen auf die fehlende Optimierung des Bahnanschlusses … Weiterlesen

Politiker – Mitarbeiter – Zuarbeiter

Politiker, die gewählte Mandatare sind, sind Vertreter des Volkes und haben diesem gegenüber eine Aufgabe zu erfüllen. Bei aller Begabung können sie das nicht ohne kompetente Mitarbeiter, v.a. solche in leitenden Funktionen (Abteilungsleiter, Referenten usw. – aber hinunter bis zum … Weiterlesen

MARY POPPINS RÜCKKEHR – ab 20. Dezember im Kino

(Robert Tanania) Der Film MARY POPPINS RÜCKKEHR ist inspiriert von der Fülle an Material der sieben Bücher, die von Pamela Lynwood Travers geschrieben wurden, aber jedoch nie verfilmt wurden. Im Film brilliert Emily Blunt (GIRL ON TRAIN) als nahezu perfektes … Weiterlesen

Heutige Verkehrsneuheiten: Neufahrner Kurve und Tram-Halt Schwabinger Tor

Neben der heutigen Eröffnung des Tramhaltes Schwabinger Tor (Tram 23 – 14 Uhr feierlich in Adventsstimmung), für die Bewohner und Besucher des gleichnamigen Stadtquartiers von großer Bedeutung, ist für ganz Bayern und darüber hinaus für die bayerische Nachbarschaft ein mit … Weiterlesen

Schutzpatron Hubertus – Schöpfung/Natur/Wald – Jägerschaft

Da am 3. November der kirchliche Gedenktag des heiligen Hubertus von Lüttich (Pfalzgraf, später Bischof, um 800) begangen wird, ist die Jägerschaft Deutschlands im Monat November bis in den Dezember hinein sehr aktiv im Feiern ihres Patrones mit Hubertusgottesdiensten, Hubertustagen … Weiterlesen



Literaturpreise von Staat und Stadt

Gegen Ende des Jahres hat es mehere Preise für Literaturschaffende gegeben, in Residenz und Filmhochschule durch den Freistaat Bayern, im Literaturhaus durch die Stadt München.
1. Jean-Paul-Preis zum 18. Mal – diesmal an Alexander Kluge

Alle zwei Jahre würdigt der Freistaat (Kultusministerium auf Jury-Vorschlag) “das lierarische Gesamtwerk eines(r) deutschsprachigen Schriftstellers(in), mit einem Preisgeld von 15.000 Euro.
Der 85-Jährige, in München lebend, ist als Filmemacher, Schriftsteller (in den letzten Jahren verstärkt) und Medienpolitiker bestens bekannt. Er ist also in mehreren Medien “zuhause”, arbeitet vielschichtig – eine “Ausnahmepersönlichkeit des zeitgenössischen Geisteslebens und Aufklärer der Gegenwart” (so Staatsminister Spaenle). Er breitet dabei seine Fühler zu anderen Schaffenden aus und hat,so vernetzt, “das Geistesleben der Bundesrepublik Deutschland vielfältig geprägt, sein Lebenswerk als Chronist und Diagnostiker der gesellschaftlichen Zustände” sich stets “deren Verbesserung” widmend.

Ich versuche, die Jury-Würdigungen “zu übersetzen”:
Er beobachtet, neugierig, er befragt und hinterfragt Episoden – in Einzelgeschichten, mit ihren gegenseitigen Berührungspunkten/Berührungsebenen, er regt den Zuseher bzw. Leser zum Mitfühlen und Mitgehen an und zum Aufdecken und zum Verstehen (die Jury spricht von Collagen und Assoziationen, von eigener geschichtsphilosophisch-literarischer Form: “Seine Texte geben zu denken und fordern auf zur geistigen SWelbständigkeit.”)
Das Ineinander der für die Preisverleihung ausgewählten Filmbeiträge und Texte (vom Autor selbst vorgetragen) sowie Klavieruntermalung (Fabio Cerroni) fand ich sehr elegisch. Die Laudation hielt Prof. Dr. Sven Hanuschek (Mitglied der Jury).
Zu den bisherigen Preisträgern zählen Friedrich Dürrenmatt, Botho Strauß, Horst Bienek, Hermann Lenz, Gerhard Roth …, aber auch Herbert Rosendorfer und Gerhard Polt.

2. Tukan-Preis – an Jonas Lüscher

Der Kulturausschuss des Stadtrates würdigt alljährlich auf Jury-Vorschlag und mit einem Preisgeld von 6.000 Euro, eine “sprachlich,formal und inhaltlich herausragende Neuerscheinung” unter allen “belletristischen Veröffentlichungen von Münchner Autorinnen und Autoren”.

Der seit 2001 in München lebende (in Zürich geborene) Librettist, Filmdramaturg und Essayist (literarisches Debüt 2013 mit der Novelle “Frühling der Barbaren” nach einem Stipendium-Jahr an der Stanford University) erhielt den Preis für seinen ersten Roman “Kraft”:
Ein kalifornischer Internet-Mogul lobt 1 Million Dollar aus für die Beantwortung der wissenschaftlichen Preisfrage, warum alles gut ist, was gut ist und wir es dennoch verbessern können. Die Antwort soll in einem 18-minütgen Vortrag erbracht werden – eine Herausforderung für den Tübinger Rhetorik-Professor Richard Kraft. Er reist an und trifft in Stanford einen Jugendfreund – es wird zu einer “Reise in die Erinnerung”.
Die Jury: Es geht um das von der neuen Zeit, der Zukunft inkubierte Silicon Valley…, die `quantitativ Verblendeten` der digitalen Revolution ebenso
wie um die Verzweiflung eines klassischen Sozialliberalen an den Auswüchsen des vollends marktgläubig gewordenen Neoliberalismus.(Christopher Schmidt spricht von einem “Clash zwischen Old Europe und New Economy”).
Lüscher scheut also die grossen Theman nicht. Nach der Begrüßung durch den Leiter des Tukan-Kreises Dr. Hans-Dieter Beck, der Laudatio von Tilman Spengler und der Preis-Überreichung durch Stadtrat Klaus Peter Rupp (den OB vertretend) trug der Autor seine alias Krafts Deutung des Amtswechsels von Helmut Schmidt
zu Helmut Kohl vor. Cornelius Claudio Kreusch umrahmte alles mit seinen Improvisationen am Flügel (auf speziellen Wunsch des Preisträgers).

3. Bayerischer Kunstförderpreis, Sparte Literatur – “für herausragende Werke des literarischen Nachwuchses”

In dieser Sparte Eine unter vieren) sollen jährlich vom Kultusministerium auf Jury-Vorschlag und mit ebenfalls 6.000 EDuro dotiert “begabte Nachwuchsautoren und -autorinnen auf ihrem eingeschlagenen Weg bestärkt und zur weiteren schriftstellerischen Entwickliung ermutigt werden. Die Preisträger müssen durch literarischre Veröffentlichungen hervorgetreten sein, in Bayern wohnen und dürfen höchstens 40 Jahre alt sein”.

Den Preis erhielten
- der Lyriker Paul-Henri Campell (1982 in Boston geboren, in Großwallstadt lebend, zweisprachig schreiebend) Im Gedichtband “nach den narkosen” stellt er
einer sich zur Norm erhebenden gesunden Welt die Welt des Unglücklichen, des Leidenden gegenüber. Es gelinge ihm – so die Jury – , der Erfahrung von Krankheit und Todesnähe schonungslos radikal in “eindringlich-soghaften Bildern” Ausdruck zu verleihen. Es ginge ihm dabei nicht um Selbstmitleid, sondern
um Welt-Eröffnung, um Dialog mit dem eigenen leidenden Körper.
- Mara-Daria Cojocaru (1982 in Hamburg geboren, in München lebend als Dozenten an der Jesuiten-Hochschule) für ihren zweiten Gedichtband “Anstelle einer Unterwerfung” mit dem Anliegen, die Tierwelt “als ein Gegenüber zu gestalten, das in all seiner Fremdheit und geheimnisvollen Eigenständigkeit erfahrbar wird” – mit Kritik an jeder Verniedlichung und Verzweckung von Tieren. Sie bearbeite die zentrale Frage, was das Mensch-Sein ausmache.
- Kristina Pfister (1987 in Bamberg geboren, in Nürnberg lebend) für ihren Debutroman “Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten”, in dem sie ungewöhnlich tiefe Einblicke gibt in das Lebensgefühlt der “Generation Praktikum”, dieschon überall war und doch nicht weiß, wohin mit sich; die scheinbar alles gesehen hat und doch fürchtet, das Leben zu verpassen. Sie erzähle davon so lakonisch wie pointiert – der Roman sei genau beobachtet, inhaltlich überraschend, dramaturgisch un stilistisch souverän durchgearbeitet.

Anzumerken ist, daß mit den beiden Damen Teilnehmerinnen an der Akademie des Schreibens am Literaturhaus München ausgezeichnet wurden, einem gr0ßangelegten Kooperationsprojekt des Ministeriums zur Förderung literarischer Talente: Seit 2007 erhielten somit 14 Telnehmer an ihm und dem Vorgängermodell Textwerk einem Kunstförderpreis.

MünchenBlick/ Walter Schober

4. Bayerischer Kleinverlagepreis – an den Mora-Verlag Augsburg

Dieser Preis zeichnet “bayerische Unternehmen” aus, “die die Verlagslandschaft im Freistaat mit frischen Ideen und neuen Initiativen beleben”. Staatsminister Spaenle betonte: “Kleine Verlage entdecken unbekannte und vergessene Autorinnen und Autoren und neue Themen mit feiner Detailkenntnis, grolßem Gespür und siebtem Sinn. Mit einem innovativen und qualitätsvollen Verlagsprogramm ganz besonderer Ästhetik geben sie dem Buchmarkt neue Impulse und bereichern die bayerische Kulturlandschaft.”
Seit fast 50 Jahren zeige Benno Käsmayr (1969 mit Franz Bermeitinger den Verlag gründend) leidenschaftlich und unbeirrbar einen “ganz besonderen Spürsinn ” und biete “ästhetisches Vergnügen, literarische Bildung und einen erweiterten Horizont zugleich”. Die Jury hebt die hohen gestalterischen Maßstäbe hervor sowie die Treue zum belletristische Grundanliegen ohne Kompromisse an den Zeitgeist.
Der Verlag machte das deutsche Publikum auch mit amerikansichen Autoren der Beat-Generation bekannt, hat Schwerpunkte bei Typographie-Büchern, zum Thema Textildesign und Textiltechnik sowie in Sozialpolitik und Sozialpädagogik.

Über RedBuero Schober

Funktion des Chefredakteurs von "Münchenfenster" seit 1.1.2013
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