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Ein riesiges Rad im Werksveirtel

        München, 18. September 2018 – In Anwesenheit von Oberbürgermeister Dieter Reiter präsentierten das Werksviertel-Mitte und das Münchner Traditionsunternehmen MAURER heute die Pläne für ein neues Wahrzeichen im Münchner Osten. Mit dem Wheel of Munich (WOM) wird … Weiterlesen

Feierliche Neuerrichtung eines Gerichtes

Bayerisches Oberstes Landesgericht Ministerpräsident Dr. Söder und Justizminister Prof. Dr. Bausback feierten heute in einem Festakt die Neuerrichtung des Bayerischen Obersten Landesgerichts und führten desen neuen Präsidenten Dr. Heßler in sein Amt ein. Söder: “Ein Leuchtturm innerhalb der bayerischen Justiz … Weiterlesen

Wohnungspakt Bayern – eine Fertigstellung und Übergabe

Bayerns Innen- und Integrationsstaatssekretär Gerhard Eck bei der Eröffnung der staatlichen Wohnanlage Kurparkstraße in München: “Herausragende Gemeinschaftsleistung der Verwaltung – Zusätzlicher Wohnraum für Einheimische und anerkannte Flüchtlinge – Über 70 Prozent der anerkannt Bleibeberechtigten in Bayern bereits in den Wohnungsmarkt … Weiterlesen

Spatenstich S-Bahntunnel Erdinger Ringschluss

(Robert Tanania) Am vergangenen Mittwoch war der offizielle Startschuss für den Ausbau des neuen Bahntunnels am Flughafen München. Jetzt wird der bereits bestehende Tunnel, der derzeit noch auf der Höhe des Terminal 2-Satelliten endet, in östlicher Richtung verlängert, um S-Bahnen … Weiterlesen

L Osteria auf der Schwanthaler Höhe

    München September 2018           Das ist die  bereits sechste L’Osteria der Stadt an der Schwanthalerhöhe auf halber Strecke zwischen Hackerbrücke und Theresienwiese, die heute eröffnet worden ist. Genauer gesagt findet ihr uns in der … Weiterlesen

Richtfest für neue Forschungstätte der TUM München

      München September 2018                 Die Technische Universität München (TUM) und das Helmholtz-Zentrum Jülich erweitern zusammen die Forschungskapazitäten der weltweit vielseitigsten Neutronen-Quelle FRM II in Garching. Als gemeinsames Heinz Maier-Leibnitz Zentrum … Weiterlesen

MACKIE MESSER–BRECHTS DREIGROSCHENFILM: ab 13. September im Kino

(Robert Tanania) In seinem neuen Film MACKIE MESSER interpretiert der Regisseur Joachim A. Lang (GEORGE und BRECHT-DIE KUNST ZU LEBEN) den Welterfolg von Brecht und Weill in einer ganz neuen Weise. Der Film ist anspielungsreich, musikalisch fesselnd und frech. Lang … Weiterlesen

Die Caritas (verband innerhalb der katholischen Kirche) erhebt die Stimme zum Wohnungsproblem

In den letzten Woche hat sich der Caritasverband mehrmals zu dem brennenden Problem, das nunmehr mindest als zweitaktuelles Problem der Gesellschaft für die Politik angesehen wird, zu Wort gemeldet. Mit dem Text einer Pressekonferenz anfangs Juli starte ich hiemit eine … Weiterlesen

Wiesn-Masskrug 2018 mit himmlischen Motiv vorgestellt

          München August 2018           Der diesjärige neue Oktoberfest-Masskrug  2018 wurde heute im Armbrustschützenzelt vorgestellt. Das Motiv ist das preisgekrönte Wiesnplakat-Motiv des Grfikdisigner Dirk Lippmann aus Osnarbrück das den Wiesnbierkrug 2018 schmückt. … Weiterlesen

Richtfest für die Protein-Forschung im Forschungscampus Garching

Am 24.10.2017 habe ich über die Grundsteinlegung berichtet – heute schon wurde das Richtfest (“Hebauf”) gefeiert: sicher eine grosse Leistung dert Bauleute, wenn auch wetterbegünstigt. Um was es geht und über die Einordnung in den Gesamtcampus habe ich in den … Weiterlesen

GRÜNER WIRD`S NICHT – seit 30. August im Kino

(Robert Tanania) In der Komödie GRÜNER WIRD’S NICHT wird feinfühlig von unerfüllten Träumen, mutigen Entscheidungen und der großartigen Kraft des Herzens erzählt, die man braucht, um große Hürden zu überwinden. GRÜNER WIRD`S NICHT ist nach JOHN RABE und COLONIA DIGNIDAD … Weiterlesen

KINDESWOHL – ab 30. August im Kino

(Robert Tanania) „In jeder Frage der Sorge für die Person eines Kindes … hat das Wohl des Kindes dem Gericht als oberste Richtschnur zu dienen.“ (Abschnitt I (a) des britischen Children Act, 1989) „Wird das körperliche, geistige oder seelische Wohl … Weiterlesen

Weltgrößter Kardiologenkongress für 5 Tage in München

Etwa 31.000 Fachärzte für Herz- und Gefäßerkrankungen (“kardiovaskuläre”) werden ab heute den zum 4.Mal in München stattfindenden Kongress, auf 5 Tage anberaumt, besuchen. Er wird veranstaltet von der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC). Er beginnt mit einem für die Öffentlichkeit … Weiterlesen

SAUERKRAUTKOMA – seit 09. August im Kino

(Robert Tanania) In der fünften Rita-Falk-Adaption von Regisseur Ed Herzog und Produzentin Kerstin Schmidbauer wird das Duo Eberhofer-Birkenberger (Sebastian Bezzel und Simon Schwarz) in die Isarmetropole München verpflanzt, was für Eberhofer der totale Overkill ist. Wie immer steht Eberhofer wieder … Weiterlesen

Hüten Sie sich vor dem Provider Pyur (TeleColumbus)!!

Das Management der Firma ist nicht willens, Probleme zu lösen - die Technik ist nicht fähig, einem Bestandskunden innerhalb 6 1/2 Wochen das Modem zu aktivieren. Die bisherigen Techniker in Unterföhring sind alle abgezogen - das Personal an den 4 … Weiterlesen



“Streit um Asylpolitik” – Teil 2: Europa – Deutschland – Bayern. Fehler der Vergangenheit. Aussengrenzen Europas und auch Deutschlands

Die Bundeskanzlerin sagt, die Gesamtproblematik (falsch eingeengt auf “Asylpolitik” – richtiger “Migrationspolitik”) sei
1. eine “europäische Herausforderung“.-
Ja sicher, aber doch für die Weltgemeinschaft – alle Religionen und Humanisten sind gefordert.

2. “die eine europäische Antwort erfordert“.
Ja wo ist diese europäische Antwort? Da wird Frau Merkel und Deutschland seit Jahren im Stich gelassen, wird ihr die kalte Schulter gezeigt.
Da ist sie real “aus der Zeit gefallen” (so die az von heute), oder, mit den Worten der CSU-Landtagsfraktion: Vor 880 Tagen hat sie uns gebeten, “ihr bis zum nächsten EU-Gipfel Zeit zu geben” – zwischenzeitlich bis zu vielen weiteren EU-Gipfeln.

Fazit: “Es gibt bis heute keine europäische Lösung, keine Lösung der Union als Union.”
Wird sich das nun am 28./29. Juni (Gipfel in Brüssel) ändern?
Warum hat nicht jeder Staat ein Saldo-Konto (Soll gegen Haben) bei der EU (wie im Geschäftsleben selbstverständlich für jeden von uns einzig möglich)?
Deutschland darf nicht die Kosten einer weltweiten Misere und einer “europäischen” Lösung tragen!

Situation 1:

Die az spricht von einem “in endlosen Verhandlungen sich erschöpfendem Multilateralismus”, festgefahren in mono-nationalen Interessen: Die Visegrad-Staaten haben sich von einem gemeinsamem Handeln verabschiedet, indem sie Aufnahmen verweigern; andere verabreden sich (Frankreich und Italien weisen an ihrer gemeinsamen Grenze zurück), Österreich – viel getan in der Vergangenheit, hat ab 1. Juli den EU-Vorsitz inne – nimmt eine pointierte Haltung ein, tut sich ebenfalls mit Italien zusammen.
Man spricht von “EU-Aussengrenzen” und “Stärkung der zuständigen Polizei” (genannt “Frontex” – was darf sie in welchen Gewässern?) – und verschiebt damit alles auf die “armen” (da dort liegenden) Länder und läßt sie dabei allein. Wie praktisch!
W e r handelt da ständig zu Lasten anderer (der Länder im Grenzbereich und des Hauptaufnehmers Deutschland)?
Dabei müßte die Staatengemeinschaft als Union das gesamte Vorgehen an den Aussengrenzen (Aufnahme, Versorgung, Verfahren) und die damit verbundenens Kosten übernehmen sowie im Anschluss für die Weiterverteilung sorgen. Was heißt denn “Union”?
Daß die Grenzländer (laut Dublin bzw. Schengen die “Erstaufnahmeländer”: aber eben namens der Gemeinschaft!) daher dazu neigen durchzuwinken (Bahnkarte zum Weiterreisen!) bzw. die Rücknahme verweigern wollen, wer kann es ihnen verdenken?

Diese Dauerfehler hatten sich 2015 zum Grundfehler Frau Merkels zugespitzt – zwar angesichts der Massen und der unmenschlichen Situation in Ungern eine gut gemeinte Menschlichkeit, doch politisch falsch:
Sie hätte “in der Notsituation” sofort zu einem europäischen Sondergipfel zusammenrufen und auf einer gemeinsamen Lösung beharren müssen: “Jeder beteiligt sich, vorher gehen wir nicht auseinander!”
Statt dessen hat sie (nur im Bund mit Österreich) eine Alleinlösung getroffen und durchgezogen.
Damit hat sie sich und Deutschland in eine singuäre Position gebracht. Politisch darf man aber Partnern nichts abnehmen – sie sehen sich dann nicht mehr als Partner mit Verpflichtung,sagen genüsslich: “Wunderbar – weiter so!” Und das Signal an die Welt war: Mama Merkel hat uns eingeladen!

Jetzt, in 2 Wochen, kann sie entsprechend anders handeln als damals!

Dazu kam situationsbedingt die unkontrollierte Einreise der Massen (auch von Kriegsbeteiligten, Islamisten, auch Gefährdern/schlafenden Attentätern – Beispiel Leibwächter von Bin Laden!) Auch in der Folge: illegale Einreisen (mittels Schlepper, auch Organisationen), offene Türen, falsche Angaben, teils Erschleichen doppelter Leistungen … – alles andauernde falsche Signale.
Der Normalfall muß aber sein, daß w i r in den Griff bekommen, wer zu uns kommt!

Und damit Deutschland nicht Magnet bleibt, müssten die Leistungen unter der Versorgung der einheimischen Bevölkerung liegen, in allen Ländern auf gleichem Niveau (nur in einer Indexanpassung variierend – auch um “Asyltourismus” und Binenenwanderung entgegenzuwirken). Natürlich willman dorthin, wo man am meisten bekommt!

Situation 2:

Deutschland hat auch eine Aussengrenze, und das ist im Blick auf die Wege der Zuströmenden schwerpunktmäßg Bayern.
Das müßten die Bewohner Gesamtdeutschlands zur Kenntnis nehmen und sich nicht auf CSU/Seehofer/Söder einschießen (zur Zeit Politsport – das ist überdeutlicher Wahlkampf!).
So hätten auch alle bayerischen Politiker eine Verantwortung – unabhängig davon, daß Wahlen bevorstehen.

Es geht letztlich um eine Neuausrichtung der gesamteuropäischen Aufnahme- und (getrennt davon) Zuwanderungspolitik (siehe Artikel 1 von heute sowie den älteren Artikel über die “Tragweite der Genfer Flüchtlingskonvention”),
sich konkretisierend in der Kontrolle an der deutschen Aussengrenze (Papiere? illegal eingereist? sind Fingerabdrücke schon erfasst? vorher registriert und deswegen bei Anerkennung verteilungspflichtig über Gesamteuropa? bereits rechtsverbindlich abgelehnt?)
Nicht beachtetes Faktum, und das ist der Ausgangspunkt: Von den Januar bis Ende Mai 2018 eingereisten 78.000 “Asyl”antragstellern waren 18.349 bereits registriert und meist im Verfahren (laut Dublin dazu im Erstland verpflichtet) – nur 2.450 wurden an der bayerisch-österreichischen Grenze zurückgewiesen (Zahlen der tz).

Was wir zudem von den Neuankömmlingen erwarten dürfen, ist die Annahme unseres Grundgesetzes (keine Parallelkultur!), die Zur-Kenntnisnahme der christlich geprägten Kultur (mehr nicht: das Kreuz ist ja kein Gesslerhut .., darüber hat dieses Medium auch schon geschrieben).

MünchenBlick/ Walter Schober

Über RedBuero Schober

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