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Fehlersuche: Warum bei uns zu spät und zu wenig Impfstoff ist – Teil 1: Die Chance

1. Ein neues Virus hat die Welt in Bedrängnis gebracht: Wie kann verhindert werden, daß menschliche Zellen zum Wirt des Virus werden (also infiziert werden), eine Zerstörung des Organismus in Gang gesetzt wird (der Mensch erkrankt – schwer erkrankt – … Weiterlesen

Fehlersuche: Warum bei uns zu spät und zu wenig Impfstoff ist – Teil 2: Versäumnis und Versagen

Nun, wer hat Geld gegeben und wie hat er dabei geschickt verhandelt, Bedingungen gesetzt? - Waren das nur Investoren mit Risiko u n d Spekulation auf Ertrag, also bekannte und neue reine Großinvestoren? - Oder waren das auch Einzelstaaten/ein Staatenverbund … Weiterlesen

Lockdown-Fehler der Regierungen

Daß dieses Virus eine todbringende Gefahr ist, durch Kontakte übertragen wird und dem nur durch Reduzierung von Kontakten begegnet werden kann, steht für Vernünftige ausser Diskussion. Daß das Grundrecht auf Leben bei Verletzung und Aufhebung unwiederbringlich verloren ist, das Grundrecht … Weiterlesen

Impfstoff nicht wegwerfen – oder zurücktreten, Herr Minister!

In einem Fernsehbeitrag (ARD Report) gestern (tags darauf in “tagesschau 24″ wiederholt) wurde, mit Bildmaterial unterlegt, aufgezeigt, daß in Bayern (nicht in allen Bundesländern) ungenutzter Biontech-Impfstoff aus juristischen Gründen täglich weggeworfen wird. Neben einem Impfarzt in Ulm und einem Apotheker … Weiterlesen

Die Kunst des Lichtes

    München Ferbruar 2021       Seit Dezember 2020 taucht das Kunstviertel  in aufregende Lichtinstallationen die heute endeten. Diese aussergewöh liche Licht Kunst war ein Anziehungspunkt der Menschen diese konnte bis ca 20 bestaunt werden denn kam eben … Weiterlesen

Lockdown bei Freiheit der ” Supergescheiten” – gerecht? Wo verschärfen?

Der Lockdown und die Regeln wollen durch Reduzierung der Kontakte die Übertragung des Virus verhindern - und das wirkt, wodurch es seine Richtigkeit beweist: Die Zahlen der Infektionen und Erkrankungen sinken, die eine Seite. Da? die Auswirkung bei den “am … Weiterlesen

Wort zur Lage (Teil 3 wiederholt) – Entscheidendes

1. Da ein Virus nicht aus dem Inneren eines menschlichen Organismus kommt (keine Eigenverursachung,”selbst schuld” gleichsam), sondern von aussen durch Kontakte/in einem Kontaktumfeld übertragen wird, kann seiner Verbreitung dh den Infektionen nur durch eine Beschränkung von Kontakten begegnet werden. 2. … Weiterlesen

Zum Impfgipfel am Montag (Teil 2):: Erfolgsursachen, fehlende Produktionsförderung, Abnehmer und Streit

Zuerst eine Nachricht: In einem Altenheim in Leverkusen wurden 47 Bewohner und 25 Betreuer von der britischen Mutante infiziert – 15 sind verstorben.. 1. Zum Verstehen der neuen Impfstoffart: Die “klassischen Impfstoffe” verwendeten unschädliche Teile oder abgetötete Teile des Virus … Weiterlesen

Zum Impfgipfel: Was führte zum mangelhaften Impfstart in Europa? (Teil 1)

“Zu spät, falsch und zu wenig bestellt” – ist es wirklich so einfach? Für mich ist es sehr vielschichtig! Wir müssen uns in den Sommer 2020 versetzen, in das damalige Wissen, in die Ungewissenheit über die Bedrohung durch ein neues … Weiterlesen

Alle müssen Leben sichern und retten – auch Andersdenkende und Gerichte!

Aktuell ist das veränderte Virus in allen 3 Mutationen (britische – südafrikanische – brasilianische) in 7 Bundesländern schon angekommen (in Berlin ist das Humboldt-Klinikum abgeschlossen, seit gestern noch ein zweites, das Personal in Pendelquarantäne; ebenso das Klinikum Bayreuth; Garmisch hat … Weiterlesen

Leben retten!! – oder Recht aufs Sterben durch Recht auf Freiheiten ?

Die jetzige Corona-Situation zeigt, daß unser Staat falsch aufgestellt ist, die drei Säulen einer Demokratie nicht richtig gewichtet sind: 1. Souverän ist das Volk, von dem alles Recht ausgeht. Dieses wählt seine Vertreter: die Parlamente – diese regeln in Gesetzen … Weiterlesen

Intensivmediziner fordern einen sofortigen Lockdown in Deutschland

(Robert Tanania) Die deutschen Intensivmediziner fordern ein unverzügliches Handeln der Politik in Deutschland angesichts der über Nacht sprunghaft gestiegenen Infektionszahlen in Deutschland, die jetzt bei 30 000 täglich liegen – und mit bis zu 600 Toten täglich. Sie gehen davon … Weiterlesen

FC Bayern in der Innenstadt

        München Dezember 2020             Nach nur anderthalb Jahren Bauzeit ist das neue Schmuckstück des FC Bayern fertig. Mit der neuen “Erlebniswelt” zwischen Dom und Rathaus sollen die Bayern-Fans in die Innenstadt … Weiterlesen

Christbaum Hoffnung in schweren Zeiten

      München November 2020       Der Christbaum auf dem Marienplatz bietet Hoffnung und Licht in ungewöhnlich schweren Zeiten. Schön grade und fast perfekt der diesjährige Christbaum, gespendet von der Gemeinde  Steingarden.         Der … Weiterlesen

Nische und Lebensbaum als Motive der Textilkunst (Symposium In Würzburg)

Über Ort und Ursprung künstlerischen Tätigwerdens des Menschen von frühester Zeit an können Sie Grundsätzliches meinem Artikel über die Textilkunst entnehmen, wie sie zur Zeit in der Galerie Kelim in Würzburg (“Aus Zelt und Dorf”) präsentiert wird. Es ging immer … Weiterlesen



Weihnacht nicht im traditionellen Rahmen

Weihnacht ist d a s christliche Hochfest, das am intensivsten gefeiert wird – in der Familie, im Freundeskreis,
und ist Anlass zum Feiern in vielen Gruppierungen, Firmen, Vereinen (terminlich, immer mehr profanisiert und verwirtschaftlicht).
Aber der Festtermin berührt ein tiefes emotionales Bedürfnis aller Menschen, auch wenn sie in ihrer Lebenssituation sich allein überlassen (von einfach allein bis vereinsamt) sind,
und es gibt Menschen, die bei uns aus einem fremden Land, aus fremder Kultur eine neue Heimat und Beheimatung suchen, vielleicht sie glücklicherweise auch schon gefunden haben.

Und es gibt Menschen, die in ihrer emotionalen und christlichen Beheimatung den Menschen der genannten zweiten Gruppe etwas von dem vermitteln wollen – damit es auch für sie ein Festtermin ist.

So will ich von meinem persönlichen Weihnachten, von Begegnungen in diesem Rahmen berichten.

1. Weihnachtsgottesdienst der englisch-sprachigen Katholiken (wie an allen Sonn- und Feiertagen in der Krypta von St. Bonifaz), mit anschließendem Beisammensein. Das sind nicht nur Katholiken, die es aus den USA usw. zu uns verschlagen hat – es sind sehr viele Afrikaner, die hier eine zweite Heimat gefunden und eine Existenz, mit Familienleben, aufgebaut haben, aber auch Afrikaner, die als Flüchtlinge zu uns gekommen sind und all das suchen.

2.Auf dem Weg zum Gottesdienst “stolperte” ich über die Überreste der Weihnachtsbescherung, die der Benediktinerkonvent im Rahmen seiner bekannten
Arbeit für Obdachlose und Unterbemittelte am Weihnachtstag für eine grosse (mir nicht bekannte Zahl) geleistet hat.
Ich hätte es nur als selbstverständlich gefunden, daß die Beschenkten dann sich an der Aufräumung der Verpackungen usw. beteiligt hätten.
Erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang, daß der Kath. Männerfürsorgeverein seit Jahren diesen Menschenkreis am Heiligen Abend in einer großen Weihnachtsfeier im Saal des Hofbräuhauses bewirtet und beschenkt (in früheren Jahren habe ich zweimal darüber berichtet –
ebenso über die Silvesterfeier, die die Wirtsfamilie Steinberg im Hofbräukeller unter organisatorischer Mithilfe der Münchner Tafel spendier, wobei Prominente bedienen, der Oberbürgermeister ein Grußwort spricht).

3. Besondere Aufmerksamkeit möchte ich aber auf eine festliche Weihnachtsbewirtung und -beschenkung richten, die
die katholische Laiengemeinschaft Sant Egidio Gruppe München
seit Jahren am Weihnachtsfeiertag nachmittags in München für die Menschen veranstaltet, die sie auch sonst betreut: Alte, Kranke, Vereinsamte, Heimbewohner – und Flüchtlinge,
einige Male im größten vorweihnachtlichen Festzelt auf der Wiesn, seit dem Vorjahr in der Kirche Herz Jesu in Neuhausen (extra leergeräumt und umgebaut für über 300 Gäste an Tafeln, am zweiten Tag für ca 200 Migranten und Flüchtlinge im Pfarrsaal). Man stelle sich vor: Am Weihnachtstag feiern ca 110 Menschen (30 ständige Mitarbeiter, ca 10 zusätzliche) nicht in ihrer Wohnung mit Familien und Freuden, sondern nehmen all diese Arbeit auf sich (Räumen der Kirche und Aufbau, Vorbereitung und Servieren von Essen und Getränken, Organisation und Verteilung der Geschenkpakete, Aufräumen und Wiederinstandsetzung der Kirche – und für den engeren Kreis die ganze Vorbereitung: Einladung, Hilfestellung/Transport, Organisation – auch der Geschenke mittels Sponsoren), um anderen ein Fest zu bereiten – und zweitens: eine Firma (Herr Gerhaher) spendiert ein wundervolles Festessen.

Die Gemeinschaft Sant’Egidio ist eine christliche Laienbewegung und zählt zu den neuen Geistlichen Gemeinschaften. Gegründet wurde Sie 1968 in Rom von Andrea Riccardi, einem damals 18-jährigen Gymnasiasten, der verstanden hatte, dass man die Welt verändern muss und jeder dafür Verantwortung trägt. Er sammelte Jugendliche um sich – aber anders als die Protestler dieses dafür bekannten Jahres: Er las mit ihnen das Evangelium und ging zu den Armen und Ausgegrenzten Roms.
Sant’Egidio ist eine echte Laiengemeinschaft, die 1986 vom Vatikan als „Öffentlicher Verein von Gläubigen“ anerkannt wurde. Sie hat sich in mehr als 73 Ländern der Welt verbreitet, vor allem in Afrika, und lebt die Freundschaft mit den Armen im Geist des Evangeliums, setzt sich für die Weitergabe des Evangeliums vor allem unter Jugendlichen ein und arbeitet in vielen Regionen für den Frieden – selbstverständlich kostenlos.
In München hat die Gruppe heuer ihr 50-Jahre-Jubiläum gefeiert (Festgottesdienst mit dem H.H. Kardinal in St. Ursula, da in St. Silvester beheimatet – wöchentliche Mensa zB). Wer erinnert nsich nicht an das große internationale Friedensfest vor Jahren hier in München?!

Gebet, Arme und Frieden sind die Grundpfeiler der Gemeinschaft.

Das Gebet findet im Hören auf das Wort Gottes seine Grundlage. Es ist das erste Werk der Gemeinschaft, es begleitet das Leben und schenkt ihm Orientierung. In Rom und überall auf der Welt ist es auch ein Ort der Begegnung und Gastfreundschaft für jeden, der das Wort Gottes hören und seine Bitten zum Herrn bringen möchte.
Die Armen sind Geschwister und Freunde der Gemeinschaft. Es ist eine Freundschaft mit allen Bedürftigen – alten Menschen, Obdachlosen, Migranten, Menschen mit Behinderung, Gefangenen, Straßenkindern und Kindern der Peripherie –, die zum Charakterzug des Lebens der Mitglieder von Sant’Egidio auf den verschiedenen Kontinenten gehört.
Die Gewissheit, dass der Krieg Vater aller Armut ist, hat die Gemeinschaft zum Einsatz für den Frieden geführt. Das bedeutet, ihn zu bewahren, wo er bedroht ist, ihn wieder aufzubauen und den Dialog zu fördern, wo er nicht mehr möglich zu sein scheint. Die Friedensarbeit wird als Verantwortung aller Christen gelebt und ist Teil eines umfassenden Engagements für Versöhnung und den Aufbau von Geschwisterlichkeit, die auch im ökumenischen Einsatz und im interreligiösen Dialog im „Geist von Assisi“ zum Ausdruck kommt.

MünchenBlick/ Walter Schober (unter Verwendung von Texten aus dem Internet)

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