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Letzte Artikel

Zur bayerischen Coronatest-Panne – und zu unserem sorglosen Verhalten

Zu wenig zu denken bzw zu kurz denken, nur von sich ausgehen ohne gegenseitige Verantwortung, sorglos sein, der Arbeit möglichst ausweichen – das kennen wir doch alle. “Ich bin sicher gesund, ich will unbehindert m e i n Leben leben, … Weiterlesen

THE KING OF STATEN ISLAND – seit 30. Juli im Kino

(Robert Tanania) Der Schauspieler Pete Davidson überzeugt in diesem Film in der authentischen Rolle seines eigenen Lebens als Scott. Damit hat der Regisseur und Komödien-Spezialist Judd Apatow (DATING QUEEN, BEIM ERSTEN MAL) wieder einmal einem jungen Comedy-Talent zu seinem ersten … Weiterlesen

Spider Murphy Gang spielt auf dem Königsplatz „Sommer in der Stadt”

    München Juli 2020         Oberbürgermeiter Dieter Reiter sagte: „Das hätte ich mir auch nicht hätte träumen lassen: Dass ich hier am Königsplatz stehe, und da ist ein Riesenrad“,  sagte der OB, der sich beim Wirtschaftsreferenten … Weiterlesen

Öffentlicher Brief an Kardinal Marx – betreffend Mieter des Kath. Siedlungswerkes

Aktualisierung 18.7. Nach dem Artikel in der SZ vom August 2019 über “Zwei Klassen von Mietern”, der m.W. bis heute nicht, wie der Redakteurin versprochen, klargestellt ist, nun ein weiterer Fall, betreffend 194 Mieter einer mit Öffentlicher Förderung zugunsten Bezieher … Weiterlesen

Der Kampf gegen Corona: 1. Erstens Impfstoffe – wann? Was jetzt?

Aktualisierung 14.Juli Wir müssten unterdessen wohl alle verstanden haben, wie ernst die Situation weiterhin ist: Zum abgelaufenen Wochenende hat es allein in München 29 Neuinfektionen gegebenist. Niemand kann sich also sicher sein, niemand weiß, ob er das Virus nicht doch … Weiterlesen

EINE GRÖSSERE WELT – ab 09. Juli im Kino

(Robert Tanania) Mit dem Film EINE GRÖSSERE WELT verfilmte die Regisseurin Fabienne Berthaud die wahre Geschichte von Corine Sombrun, die diese in ihrem Buch „Mein Leben mit den Schamanen“ (Goldmann Verlag) verarbeitet hat. Sombrun arbeitet heute nach ihrer Ausbildung in … Weiterlesen

Öffentlicher Brief an die Rechtsdirektion der Kath. Kirche München

Die Kirchen haben das Recht der Selbstverwaltung und Selbstorganisation (die Formulierung Selbstbestimmung ist überzogen), aber - “innerhalb der Schranken des für alle geltenden Gesetzes” (Weimarer Verfassung Art. 137 Abs 3, Grundgesetz Art 140) und “bleibt dabei den allgemeinen Staatsgesetzen unterworfen”; … Weiterlesen

Weihenstephan: Richtfest in notgedrungen besonderer Form

Es ist eine alte Tradition, einen abgeschlossenen Rohbau mit einem Richtfest zu feiern – Bauherr, Financiers, Planer, Gäste und vor allem mit den Handwerkern (deswegen auch als “Hebauf” bezeichnet), mit Musik, Richtspruch, ein Kran hebt eine Richtkrone in die Höhe … Weiterlesen

Kultur in schwieriger Zeit, zB Theater – aber auch Konzert, Kabarett, Lesungen

2 rühriger Veranstalter haben gezeigt, daß man auch jetzt für Künstler und Publikum mit Ideenreichtum und organisatorischem Engagement etwas auf die Beine stellen kann und dies in Gegenwart des städtischen Kulturreferenten Anton Biebl der Presse vorgestellt: der Geschäftsführer der Pasinger … Weiterlesen

Sportlerehrung bei der Bayerischen Polizei

Nicht im Odeon wie die letzten Jahre, sondern wegen der besseren Platzgründe (trotzdem begrenzter Zugang) in der Turnhalle der Bereitschaftspolizei (Rosenheimerstrasse) hat heute der ja auch für den Sport überhaupt zuständige Innenminister Joachim Herrmann 45 erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler der … Weiterlesen

Ausstellung Antikensammlung 1. Juli 18 Uhr

Vortragsabend zur Sonderausstellung „Werke und Tage“ Am Mittwoch, 1. Juli 2020, findet um 18.00 Uhr in den Antikensammlungen München eine Einführung in die Sonderausstellung „Werke und Tage. Die Schmuckkollektion der Staatlichen Kunststiftung Dänemarks in den Antikensammlungen“ statt. Die Kuratorin der … Weiterlesen

Hotel Mariandl – Ausstellung „CORONA_BILDER mit Abstand 2020“

(Robert Tanania) Seit März ist nicht nur die Kulturszene, sondern auch die Gastronomieszene von den Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie sehr stark betroffen. Über viele Wochen war kein Betrieb in Gaststätten und Cafés möglich. Auch Kunstausstellungen konnten nicht mehr stattfinden. Doch … Weiterlesen

Haben Freunde antiker Textilkunst auch jetzt Möglichkeiten? Beispiele im süddeutschen Raum

(am 10.6. überprüft, mit aktuellem Einschub versehen) Daß unmittelbar zum Leben nötige Güter jederzeit erreichbar sein müssen, versteht sich von selbst. Aber der Mensch braucht auf Dauer noch mehr, auch “Nahrung” für die Lebensfreude, für “seelisches Atmen” gleichsam, gerade wenn … Weiterlesen

Der Kampf gegen Corona: 2. Medikamente

Auch hier ist die Frage, welche Erfahrung bei diesem neuen Virus nutzbar sein kann, welcher Wirkstoff in der drängenden Situation erfolgversprechend eingesetzt werden kann – um Leben zu retten, um die Schwere der Erkrankungen zu mildern, um die Verlaufszeit abzukürzen … Weiterlesen

Virus – was ist das? was macht es? Warum sollen wir uns so verhalten?

Ein Virus ist ein organisches Molekül (Eisweis/Protein mit Fettmantel) in Nanogröße, neutral gesagt ein Partikel/Teilchen – es ist nicht lebendig (wie es ein Bazillus ist, das sich selbst vermehrt, aber durch ein Anti-Biotikum neutralisiert werden kann), - es kann sich … Weiterlesen



Jahresausklang im Augustiner-Keller (Bericht)

Alter Lagerkeller

Die Kabarett-Serie Der letzte Sonntag von Matuschke (jeden Monat, gestern auch zum Jahresabschluss) war gestern ein voller Erfolg – sowohl wegen des überfüllten Lagerkellers “in der Tiefe” der Gastwirtschaft als auch von Stimmung und Programm her. Dass auch Wirt Vogler mit seinem Bier, seinem Personal und der Küchenqualität seinen Beitrag leistete, versteht sich von selbst.
Der Comedian (so werden Moderatoren, Kabarettisten ..neuestens genannt) Matthias Matuschik (der BR gesteht, ihm den Kunstnamen Matuschke “verpasst” zu haben) hat diese Abende als “Überraschnungsabnd” konzipiert: Die auftretenden Kollegen (natürlich langfristig festgelegt für jeweils etwa 2o Minuten – “bei Beifall verlängerbar”) vwerden nicht im voraus bekanntgegeben., vom “Chef des Abends” pointiert inmitten des grössten Wortwitzes des gestrigen Abends eingeführt.
Diesmal waren es
Martin Frank (ein junger “Landwirt” und “Babysitter” aus einem bayerischen Dorf, eingeführt als “schon als Embryo festgelegter Spezialfall”)
Die Buschs (Vater und Zauberer-Sohn aus Erfurt; durchaus gelungene Einbindung des Publikums, von einem Viertklässler – “4mal?” – angefangen))
Thieß Neubert (aus dem Münchner Osten, Vertreter des Wortwitzes in Alltags-Sondersituationen)
De Laddshosen (2 Musik-Comedians aus dem Rosenheimer Raum – mit dem stärksten Eindruck auf mich)
Es begann also mit Situationskomik, nicht so sehr Wortwitz, u.a. über die Fussballer unter schwäbischer Führung – WM-Platz 5; Verkehrssituationen (mit “Silberzwiebeln”) und -projekten (Stuttgart 21 wird 1 Jahr vor dem Berliner Flughafen eröffnet werden); Gesangsunterricht (stimmbegabt für Händel)
Es folgte Varietè mit optischem Klamauk und nach der Pause ging es um 22 Uhr weiter mit einem “Jungfrauen-Nymphomaninnen-Tisch” bei der Hochzeit, Kosenamen nach 65
Jahren Ehe (“5 jahre vorher die Vornamen vergessen”), dem “Frauentaubenschlag” an Drogeriewänden (Wimperntusche mit 7-fachem Volumen) bis zu dem Sprecher, der in einer One-Hotel-Night “nur zur Hälfte gerissen” wurde.
Am Ende also 30 Minuten mit 2 jungen Musikern mit Gitarre und Knopf-Quetschn bzw. Mundharmonika: mit ihrem Musikkabarett auf Bairisch. Denken Sie ruhig an bekannte Vorbilder, auch mit bissigen bairischen Texten, mit Geschichten mitten aus dem bayerischen Leben – und doch sind wie wieder ganz anders.Die Stadt Rosenheim hat den Seppe und Martin aus
“Lauddaboch” bereits ausgezeichnet, im Internet sind sie auch schon präsent. Sie sangen von der Mutter, die einen Buam nicht weiterbringt (also von einem Junggesellen), das Liebeslied des frisch verliebten Seppe (mitreissend, mit einem “typischen Paarungstanz” in Plattler-Form in der Mitte), einen Blues vom “schönsten Stück eines Mannes: seinem Bauch” (das Weihnachtslied “Es wird sch glei dumpa” ver-rock-t), von der XXL-Generation (“kaffa, kaffa, kaffa”) und als Draufgabe über Bayern hinausblickend “Schön war sie, die Prärie .. die ..Indianer…Also sprach der schwarze Häuptling der Obama!”

walter.schober@cablemail.de

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Über RedBuero Schober

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