Herausragende Kunstausstellung in Ismaning: „Entartete“ Kunst. Verfolgung der Moderne im NS-Staat
Herausragende Kunstausstellung in Ismaning: „Entartete“ Kunst. Verfolgung der Moderne im NS-Staat

Herausragende Kunstausstellung in Ismaning: „Entartete“ Kunst. Verfolgung der Moderne im NS-Staat

Ein kleines Museum – das Kallmann-Museum in Ismaning, im Norden Münchens und ausserhalb der Kunststadt – schafft es, was dem „Haus der Kunst“ als Wiedergutmachung gut angestanden wäre, oder der Hypo-Kulturstiftung:
sehr repräsentativ das beeindruckende Werk so vieler Künstler(innen) zur Bewunderung vorzustellen und nicht zu diskriminieren und zu ächten. Damals hat eine „entartete“ Politik sie um ihre Existenz gebracht (Was bedeutet die Konfiszierung von bis zu 100 Werken für einen Münstler, oder ein Berufsverbot?) Einige haben die Migratiom gewählt, einige haben die Diktatur nicht überlebt.
Es sind viele Namen, die der Vergessenheit entrissen werden müssen – nicht nur einige wenige, die präsent geblieben
oder doch bekannt geworden sind.
Die Aufarbeitung auch dieser deutschen Geschichte läuft sehr zögerlich. Mit Werken aus der Sammlung von Dr. Gerhard Schneider macht das Haus in Zusammenarbeit mit dem Kunsthistorischen Institut der LMU, dem Zentrum für verfolgte Künste Solingen und er Gesellschaft zur Förderung verfemter Kinst e.V. an diese Aufgabe. Ein kleiner großformatiger Katalog geht einer ca 600-seitigen Veröffentlichung voran.
Wir kommen darauf noch zurück. Schauen Sie möglichst bald vorbei (nicht erst zum 11.9. warten).

MünchenBlick/ Walter Schober

Ergänzender Hinweis:
Bis Sonntag 8.5. findet auf dem gesamten Gelände der Praterinsel eine grosse,
für Interessenten an der Kunst Junger Künstler sehr sehenswerte Ausstellung statt
unter dem Titel StrokeFair. (Näheres siehe im „Kalender“)
Es ist der gleiche Veranstalter, der am selben Ort die ARTMUC mit derselben Zielsetzung organisiert übrigens in Kürze wieder.