Staatsminister Dr. Spaenle hat am Montag abends in der Hochschule für Fernsehen und Film an 17 Damen/Herren die Förderpreise überreicht. Zum 40. Mal – zugleich mit 6.000 Euro erstmals dotiert – wolle der Freistaat damit jungen Künstlerinnen und Künstlern die Anerkennung für bisher geleistete Arbeit aussprechen und „Ansporn und Ermutigung (geben), den bisherigen Weg weiterzugehen und immer wieder etwas Neues zu wagen“
(so Spaenle).
Die Rolle der Künstler in der modernen Gesellschaft beschrieb er anspruchsvoll so: „Sie setzen sich kreativ mit den Themen der Zeit auseinander, eröffnen eine neue Sichtweise für das Leben, provozieren im besten Sinne des Wortes (sic!) und fordern dazu heraus, sich auf ungewohnte Perspektiven einzulassen“ – in einem „Klima, in dem sie Neues denken und erproben können“. Eine „freie Kunst und freie Kultur“ erwiesen sich so als „Merkmale einer toleranten Gesellschaft und eines demokratischen Staates“.
Die Preisträger kommen aus den Sparten
Bildende Kunst (Boban Andjelkovic, Fritz Burger, Hedwig Eberle und Elisabeth Wieser aus München, Jasmin Schmidt aus Nürnberg),
Musik und Tanz (Komponist Johannes X, Schachtner, Monika Roscher, Cellist Maximilian Hornung aus München, Marina Miguélez aus Nürnberg – Frau Roscher eröffnete mit ihrer Band den Abend),
Darstellende Kunst (Franz Pätzold, Anna Drexler, die Mezzosopranistein Anna-Maria Thoma aus München, die Sopranistin Cathrin Lange aus Augsburg – alle mit Fachangabe verschönerten den Abend bzw. ein Schlagzeuger mit einer Komposition Herrn Schachtners),
Literatur (Kenah Cusanit aus Bayreuth, Manuel Niedermeier aus Wien, Joshua Groß aus Nürnberg geteilt mit Dr. Susanne Krones aus München)
Ein Team von Studenten der gastgebenden Hochschule stellte die Ausgezeichneten jeweils in einem kurzen Video vor, ehe der Minister die Jury-Laudatio verlas und die Urkunde überreichte.
Das Gruppenbild:
Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.(Paul Klee)
MünchenBlick/ Walter Schober





