Geldbeutel wird am gewaschen
Geldbeutel wird am gewaschen

Geldbeutel wird am gewaschen

Die leeren Geldbeutel werden gewaschen, immer am Asachermittwoch fand das Geldbeutelwaschen im Fischbrunnen statt. Ob es wirklich Glück für die Münchner Stadtkasse bringt? Oberbürgermeister Dieter Reiter hat jedenfalls die Hoffnung, dass die Geldbörsen der Stadt und der Bürger*innen wieder voller werden: „Ob das Geldbeutelwaschen tatsächlich etwas bewirkt, wissen wir nicht, aber eines hat sich gezeigt: Dass das Geldbeutelwaschen im letzten Jahr ausfallen musste, hat sich nicht gerade positiv auf die städtischen Finanzen ausgewirkt. Deswegen hoffen wir, dass es dieses Jahr hilft und das Stadtsäckel nicht so leer bleibt, wie es jetzt gerade ist.“

Bild . Nagy

Mit dem Ritual soll eine rosige finanzielle Zukunft für die Kasse der Landeshauptstadt München gesichert werden. Der Brauch geht auf das 15. Jahrhundert zurück: Damals zeigte das Münchner Dienstpersonal zum Beginn der Fastenzeit ihren Herrschaften an, dass nach dem Fasching ihre Geldbeutel leer waren – auch für das 19. Jahrhundert ist die Geldbeutelwäsche bezeugt. In den 1950er Jahren wurde das Ritual von OB Thomas Wimmer auch für das Stadtsäckel aufgenommen, seit 1976 findet es regelmäßig mit Unterstützung einer hiesigen Brauerei statt. Und wenn’s nicht hilft: Zumindest gibt es Freibier für die Zuschauer*innen der Zeremonie.Das Geldbeutelwaschen am Fischbrunnen am Marienplatz fand wie immer am Aschermittwoch statt. Ob es wirklich Glück für die Münchner Stadtkasse bringt? Oberbürgermeister Dieter Reiter hat jedenfalls die Hoffnung, dass die Geldbörsen der Stadt und der Bürger*innen wieder voller werden: „Ob das Geldbeutelwaschen tatsächlich etwas bewirkt, wissen wir nicht, aber eines hat sich gezeigt: Dass das Geldbeutelwaschen im letzten Jahr ausfallen musste, hat sich nicht gerade positiv auf die städtischen Finanzen ausgewirkt. Deswegen hoffen wir, dass es dieses Jahr hilft und das Stadtsäckel nicht so leer bleibt, wie es jetzt gerade ist.“

Mit dem Ritual soll eine rosige finanzielle Zukunft für die Kasse der Landeshauptstadt München gesichert werden. Der Brauch geht auf das 15. Jahrhundert zurück: Damals zeigte das Münchner Dienstpersonal zum Beginn der Fastenzeit ihren Herrschaften an, dass nach dem Fasching ihre Geldbeutel leer waren – auch für das 19. Jahrhundert ist die Geldbeutelwäsche bezeugt. In den 1950er Jahren wurde das Ritual von OB Thomas Wimmer auch für das Stadtsäckel aufgenommen, seit 1976 findet es regelmäßig mit Unterstützung einer hiesigen Brauerei statt. Und wenn’s nicht hilft: Zumindest gibt es Freibier für die Zuschauer*innen der Zeremonie.